Förderung

Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern

Zum 1. März 2010 sind die gemeinsamen Förderrichtlinien des Bundesministeriums des Innern und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern in Kraft getreten. Die Förderrichtlinien lösen die bisher gültigen Grundsätze zur Förderung von Integrationsprojekten ab, sind inhaltlich gestrafft worden und enthalten neue Schwerpunkte. So stehen vor allem Projekte zur Partizipation und Kompetenzsteigerung von Zuwanderinnen und Zuwanderern im Vordergrund, die sich sinnvoll mit bereits bestehenden kommunalen Angeboten ergänzen. Dabei ist eine Mitwirkung von Migrantenorganisationen besonders erwünscht. Über Einzelheiten zum Antragsverfahren informiert das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.

Förderung von Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern

Auf der Grundlage von gemeinsamen Förderrichtlinien des Bundesministeriums des Innern und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden innovative und niedrigschwellige Vor-Ort-Maßnahmen zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern gefördert. Die Förderung umfasst praxisnahe Angebote in den Bereichen:

  • Stärkung der sozialen Kompetenzen,
  • Stärkung der Erziehungskompetenz,
  • bürgerschaftliches Engagement,
  • interkulturelle Kompetenz,
  • Verbesserung der gleichberechtigten Teilhabe von Mädchen und Frauen mit Migrationshintergrund sowie
  • Kriminalitäts- und Suchtprävention.

Zuwendungsempfänger sind Verbände, Vertriebeneneinrichtungen, Kirchen, anerkannte Träger der politischen Bildung, Migrantenselbstorganisationen, Kommunen und Einrichtungen, die in der Arbeit mit jungen Zuwanderinnen und Zuwanderern auf überregionaler, regionaler oder lokaler Ebene tätig sind. Die Durchführung der Förderung erfolgt durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.