Deutscher Alterspreis

Projekte für "vielfältiges Wohnen" ausgezeichnet

Manuela Schwesig bei der Verleihung des Deutschen Alterspreises mit Nominierten auf einer Bühne
Manuela Schwesig bei der Verleihung des Deutschen Alterspreises© Robert Bosch Stiftung/Susanne Kurz

Der Deutsche Alterspreis steht unter der Schirmherrschaft von Manuela Schwesig und zeichnet die besten Ideen im und für das Alter(n) aus - in diesem Jahr zum Thema "Vielfältig Wohnen!" Manuela Schwesig gratulierte den Nominierten und Preisträgerinnen und Preisträgern. In ihrem Grußwort betonte sie:

"Die nominierten Initiativen zeigen: Wohnen im Alter ist mehr als die Wahl zwischen Wohnung und Pflegeheim. Es gibt viel dazwischen, Neues, Innovatives, Gemeinschaftliches."

Eine hochrangige Jury hat im Auftrag der Robert Bosch Stiftung aus 146 eingegangenen Bewerbungen sieben Initiativen für den Deutschen Alterspreis nominiert. Die drei ausgewählten Projekte werden mit insgesamt 120.000 Euro belohnt.

Manuela Schwesig während der Abstimmung zum Deutschen Alterspreis 2016
Manuela Schwesig während der Abstimmung zum Deutschen Alterspreis 2016© Robert Bosch Stiftung/Susanne Kurz

1. Preis: das LebensPhasenHaus

Das LebensPhasenHaus der Universität Tübingen bietet die Möglichkeit, hautnah barrierefrei Wohn- und Freiraumkonzepte zu erleben und altersgerechte Assistenzsysteme sowie digitale Informations- und Kommunikationstechnologien auszuprobieren.

2. Preis: Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen

Jüngere und ältere Menschen wohnen in der genossenschaftlich organisierten Gemeinschaft Jahnishausen, Riesa, zusammen und wollen das Alter(n) gemeinsam erleben. Die Initiative verdeutlicht das Potenzial, das in der generationenübergreifenden Gemeinschaft steckt und ermutigt, neue Wege beim Wohnen im Alter zu finden.

3. Preis: Veringeck - Wohnprojekt für Senioren unterschiedlicher Kulturen

Das interkulturelle Wohnhaus für ältere Menschen des Multi-Kulti-Gesundheits- und Pflegedienstes International aus Hamburg bietet betreutes Wohnen für Menschen verschiedenster kultureller Hintergründe, eine multinationale Tagespflege sowie eine Wohn- Pflege-Gemeinschaft für türkischstämmige Menschen mit Demenz.

Otto Mühlschlegel Preis für Eckhard Feddersen

Der undotierte Otto Mühlschlegel Preis geht an den Architekten Eckhard Feddersen. In seinem Engagement für Wohnformen im Alter oder den generationengerechten Umbau des Wohnungsbestandes verbindet er ästhetische Gestaltung mit Funktionalität und Wertschätzung für die Menschen, um ihnen Lebensqualität und Teilhabe zu ermöglichen. Mit dem Otto Mühlschlegel Preis werden Initiativen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens ausgezeichnet, die durch ihr Werk zu einem positiven Altersbild in unserer Gesellschaft beitragen oder sich um das Thema Alter(n) besonders verdient gemacht haben.