Manuela Schwesig dankt der Arbeiterwohlfahrt

Neujahrsempfang des AWO-Bundesverbandes

Manuela Schwesig spricht auf dem Jahresempfang der AWO 2017
Manuela Schwesig mit Wolfgang Stadler (links, Vorstandsvorsitzender der AWO) und Wilhelm Schmidt (Vorsitzender Präsidium AWO)© Siesing

Manuela Schwesig dankte dem AWO-Bundesverband in ihrer Rede beim Neujahrsempfang besonders für das Engagament im Programm "Menschen stärken Menschen". Das Programm des Bundesfamilienministeriums ermöglicht Patenschaften zwischen geflüchteten und hier lebenden Bürgerinnen und Bürgern:

"Die AWO hat mit den über 2000 gestifteten Patenschaften für geflüchtete Menschen in 2016 einen wesentlichen Beitrag zur Integration der zu uns gekommenen Menschen und damit auch für den Zusammenhalt der Gesellschaft geleistet. Ohne die Wohlfahrtsverbände, die eines der Standbeine der Zivilgesellschaft sind, wäre das Engagement in der Gesellschaft nicht möglich. Die AWO ist dabei ein Wegbereiter für und in das freiwillige Engagement für viele Bürgerinnen und Bürger."

Das Programm "Menschen stärken Menschen" unterstützt Engagierte und Interessierte gleichermaßen, damit der Einsatz dort ankommt, wo er gebraucht wird. Bürgerinnen und Bürger können als Patinnen und Paten junge Menschen oder eine Familie bei der Bewältigung des Alltags unterstützen. Mit einer Vormundschaft oder als Gastfamilie können sie geflüchteten Kindern und Jugendlichen helfen.

Manuela Schwesig hob hervor, dass sich rund 31 Millionen Menschen in Deutschland freiwillig engagieren - vor Ort in Vereinen, in Projekten oder auch in der freiwilligen Feuerwehr. Hier sei die AWO eine starke und verlässliche Partnerin und ein zentraler Ort für das bürgerschaftliche Engagement.

Die Arbeiterwohlfahrt wird bundesweit getragen von etwa 66.000 ehrenamtlichen und 212.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden. Sie organisiert Teilhabe für arme Menschen, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit Behinderung und Kranke. Sie gibt Wohnungslosen, Arbeitslosen und anderen sozial Schwachen eine Stimme und hilft ihnen bei der Bewältigung des Lebensalltags.

Die Bundesregierung unterstützt dieses Engagement durch eine Förderung der Wohlfahrtsverbände auf Bundesebene sowie lokale Modellprojekte, zum Beispiel Mehrgenerationenhäuser, Jugendmigrationsdienste und Anlaufstellen für ältere Menschen.