Manuela Schwesig überreicht Filmpreis "LEO"

Manuela Schwesig mit den Darstellern und der Darstellerin von "Offline" (Moritz Jahn, Hannes Wegener, Mala Emde) sowie Regisseur Florian Schnell (von links)© Bildnachweis: FILMLAND MV gGmbH / Christine Kisorsy

Am 7. Mai hat Bundesjugendministerin Manuela Schwesig auf dem 26. Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin den Filmpreis "LEO" an den Sieger im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb übergeben: Die Jugendjury kürte "Offline - Das Leben ist kein Bonuslevel" von Regisseur Florian Schnell zum besten Film. Das Bundesjugendministerium stiftet den Preis und würdigt damit die Leistung junger Filmschaffender.

"Das Medium Film ist besonders gut geeignet, um junge Menschen zu erreichen und anzusprechen. Deshalb ist es mir wichtig, die Arbeit der Filmschaffenden anzuerkennen und zu würdigen und Anreize für ein breites Angebot an Filmen für Kinder und Jugendliche zu geben", sagte Bundesjugendministerin Manuela Schwesig bei der Preisverleihung. Sie wies auch darauf hin, dass es für junge Menschen wichtig sei, Medienkompetenz zu erwerben. Dies gelinge nicht zuletzt über eine kritische Auseinandersetzung mit den Medien und eine aktive Einbindung Jugendlicher. Manuela Schwesig dankte auch der diesjährigen LEO-Jugendjury: "Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Jugendjury und ihrer nicht einfachen Entscheidung. Besonders freut mich die Mitarbeit junger Menschen mit Fluchterfahrung aus Syrien in der Jury."

Ziel des Kinder- und Jugendfilmpreises "LEO" ist es, durch den Wettbewerb und die begleitenden medienpädagogischen Angebote die selbstbestimmte und inklusive Teilhabe von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Handlungsfeld Film zu fördern und zu unterstützen. Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet eine Jury, die aus neun Jugendlichen besteht. 2016 gehörten der Jury fünf Mädchen und vier Jungen im Alter zwischen 14 und 19 Jahren an. Drei der männlichen Jurymitglieder kommen ursprünglich aus Syrien und leben seit 2015 in Schwerin.