audit berufundfamilie

Katarina Barley verleiht Zertifikate an familienfreundliche Arbeitgeber

Bundesfamilienministerin Katarina Barley und John-Philip Hammersen mit den Zeritifikaten audit berufundfamilie
Bundesfamilienministerin Katarina Barley und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, mit den Zeritifikaten ihrer Institutionen© BMFSFJ

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley hat am 20. Juni in Berlin 353 Unternehmen, Institutionen, Behörden und Hochschulen mit dem Zertifikat für das erfolgreich durchlaufene audit berufundfamilie beziehungsweise audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet. Unterstützt wurde sie dabei von Dirk Wiese, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH. Das audit wurde auf Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung entwickelt. Es begutachtet sowohl laufende Maßnahmen als auch Entwicklungspotenziale und leistet weiterführende Hilfestellungen.

In ihrer Rede betonte Katarina Barley, dass viele Beschäftigte heute beides wollen - Zeit für die Familie und Zeit für den Beruf:

"Familienfreundlich zu sein und auf Vereinbarkeitsfragen einzugehen, lohnt sich für jede Arbeitgeberin und jeden Arbeitgeber: Die Motivation der Beschäftigten steigt und die Bindung an das Unternehmen wächst. Daher sind parallel zu staatlichen Investitionen in die Betreuung und in gezielte Familienleistungen auch Investitionen der Unternehmen in familienfreundliche Angebote notwendig." 

Auch Bundesfamilienministerium erhält Zertifikat

Im Rahmen der Veranstaltung ist auch das Bundesfamilienministerium zum fünften Mal mit dem audit berufundfamilie ausgezeichnet worden. Katarina Barley nahm das Gütesiegel, welches das Bundesfamilienministerium seit über zehn Jahren trägt, entgegen: 

"Ich freue mich sehr über die erneute Zertifizierung. Sie zeigt: das Bundesfamilienministerium setzt sich nicht nur politisch für eine familienbewusste Arbeitswelt ein, die möglichst individuell auf die Bedürfnisse aller Beschäftigten eingeht. Auch als Dienststelle sind wir Vorreiter. Familienfreundliche Arbeitsbedingungen sind in meinem Haus inzwischen selbstverständlich. Darauf bin ich stolz." 

Im Mittelpunkt der Re-Auditierung des Bundesfamilienministeriums  stand dieses Mal das Thema mobile und flexible Arbeit. Seit Mai 2017 haben nahezu alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesfamilienministeriums einen Anspruch auf flexible Gestaltung ihrer Arbeitszeiten und Angebote des mobilen Arbeitens. Daneben wurden weitere Handlungsfelder begutachtet, wie beispielsweise das Langzeitkontenprojekt, das hausweite Schulungsangebot zu Resilienz, die Kinderbetreuungsangebote sowie die Unterstützungsangebote für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen.