Helene Weber-Preis 2020 Jury benennt 15 engagierte Kommunalpolitikerinnen

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Logo Helene Weber-Preis © Helene Weber Kolleg

Am 27. Mai hat eine zwölfköpfige Jury per Videokonferenz die 15 Preisträgerinnen für den Helene Weber-Preis 2020 ausgewählt. Den Vorsitz hatte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin, Caren Marks. Mit dem Helene Weber-Preis zeichnet das Bundesfrauenministerium Neueinsteigerinnen in der Kommunalpolitik - unabhängig von Lebensalter und Parteizugehörigkeit - für herausragende kommunalpolitische Leistungen in den Bereichen Zivilgesellschaft, Frauen, Gleichstellung und Vielfalt aus. Darüber hinaus sollen die Preisträgerinnen auch Vorbilder für andere Frauen sein, sich in der Kommunalpolitik einzubringen. 

Die Preisträgerinnen 2020

Für den Helene Weber-Preis 2020 wurden 66 Frauen vorgeschlagen - von Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Alle Parlamentarierinnen und Parlamentarier konnten eine Kandidatin dafür benennen. Die Jury, der Vertreterinnen und Vertreter der politischen Stiftungen, des Deutschen Frauenrates, der kommunalen Spitzenverbände und des Helene Weber Netzwerkes angehörten, hat sich auf folgende 15 Preisträgerinnen verständigt:

  • Dr. Christine Finke (Junges Forum, Baden-Württemberg)
  • Afra Gamoori (SPD, Niedersachsen)
  • Katja Glybowskaja (SPD, Thüringen)
  • Susanne Häcker (Bündnis 90/Die Grünen, Baden-Württemberg)
  • Dr. Sandra Huber (Bündnis 90/Die Grünen, Bayern)
  • Christine Jung (SPD, Saarland)
  • Marion Övermöhle-Mühlbach (CDU, Niedersachsen)
  • Marion Prange (parteilos, Sachsen)
  • Silvia Rabethge (CDU, Mecklenburg-Vorpommern)
  • Lena Christin Schwelling (Bündnis 90/Die Grünen, Baden-Württemberg)
  • Heidi Terpoorten (Bündnis 90/Die Grünen, Bayern)
  • Ana-Maria Trasnea (SPD, Berlin)
  • Annkathrin Wulff (SPD, Baden-Württemberg)
  • Miro Zahra (Bündnis 90/Die Grünen, Mecklenburg-Vorpommern)
  • Dr. Sarah Zalfen (SPD, Brandenburg)

Mit dem Preis, der vom Bundesfrauenministerium verliehen wird, ist eine konkrete Förderung verbunden: Die ausgezeichneten Frauen erhalten ein Preisgeld, um Aktivitäten vor Ort durchzuführen, ein individuelles Coaching, um ihre politische Karriere zu planen und Trainings zum Aufbau eines Netzwerkes. Die Preisträgerinnen sollen am 8. September 2020 von Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet werden.

Der Helene Weber-Preis

Das Bundesfrauenministerium hat den Helene Weber-Preis bereits 2009, 2011 und 2015 an herausragende Kommunalpolitikerinnen verliehen. Die bisherigen Preisträgerinnen haben sich zu einem bundesweiten und parteiübergreifenden Netzwerk zusammengeschlossen, dem Helene Weber Netzwerk. Sie wirken zudem im Helene Weber Kolleg (HWK), einer bundesweiten und parteiübergreifenden Plattform, als Vorbilder und Botschafterinnen für mehr Frauen in der (Kommunal-)Politik. Preis und Kolleg sind nach Helene Weber benannt, einer Streiterin für das Frauenwahlrecht und einer der Mütter des Grundgesetzes.