Ulrich Wickert Preis

Journalistisches Engagement für Kinderrechte ausgezeichnet

Gruppenfoto mit Ulrich Wickert, Lukas Roegler und Katarina Barley
Dr. Katarina Barley übergab den Peter Scholl-Latour Preis an Lukas Roegler. Gemeinsam mit Naima El Moussaoui wurde er für die WDR-Dokumentation "Der Traum von Sicherheit. Was Frauen auf der Flucht erleiden." ausgezeichnet © Plan International/Michael Fahrig

Am 28. September hat Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley die Preisverleihung der Ulrich Wickert Stiftung im Stadtbad Oderberger Straße in Berlin eröffnet. Der Journalistenpreis zeichnet seit 2012 die besten Berichte und Reportagen zum Thema Kinderrechte aus.

In ihrer Eröffnungsrede würdigte Dr. Katarina Barley das Engagement der Journalistinnen und Journalisten:

"Die Kinderrechte brauchen engagierte Journalistinnen un Journalisten, die mit Mut und Herzblut recherchieren, auf Missstände aufmerksam machen und über vorbildhafte Projekte berichten. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Bekanntmachung und Stärkung der Rechte von Kindern."

Außerdem übergab Dr. Katarina Barley den Peter Scholl-Latour Preis an Naima El Moussaoui und Lukas Roegler für ihre WDR-Dokumentation "Der Traum von Sicherheit. Was Frauen auf der Flucht erleiden." Seit 2015 wird der Peter Scholl-Latour Preis von der Ulrich Wickert Stiftung an Journalistinnen und Journalisten aus Deutschland oder Österreich verliehen, die mutig und unabhängig die Krisen dieser Welt erklären und auf das Leid von Menschen in Krisen- und Konfliktgebieten aufmerksam machen.

Weitere Preisträgerinnen und Preisträger

  • Den Preis Deutschland/Österreich erhielt Linda Tutmann für ihren Chrismon-Artikel "Töchter gehören in die Schule", in dem sie eindrucksvoll den Kampf gegen Kinderehen in Malawi schilderte.
  • Den Preis International gewann Kadiatou Touré mit ihrem Radiobeitrag über weibliche Genitalverstümmelung.
  • Über den Sonderpreis für engagierte Kinder und Jugendliche freuten sich die Teilnehmer des Projekts "Girl´s Empowerment Club" aus Simbabwe, die für eine bessere Zukunft von Mädchen kämpfen.