"Lokale Bündnisse für Familie"

Gemeinsam für mehr Familienfreundlichkeit

Frauen und Männer sitzen im Publikum und hören eine Rede
Seit 15 Jahren bestehen "Lokale Bündnisse für Familie"© Ingo Heine

Am 7. November haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Bundesinitiative "Lokale Bündnisse für Familie" auf einer Zentralen Veranstaltung in Berlin über die künftigen Aufgaben ausgetauscht. In Vorträgen und interaktiven Workshops erhielten die Teilnehmenden neue Impulse für ihre Netzwerkarbeit vor Ort. Dabei ging es auch um Strategien, wie die Bündnisarbeit noch wirksamer gestaltet werden kann - von der Persona-Creating-Methode, das Texten für das Internet bis hin zu praktischen Tipps für die Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Die Initiative "Lokale Bündnisse für Familie" wurde Anfang 2004 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen. Ein "Lokales Bündnis für Familie" ist der Zusammenschluss verschiedener gesellschaftlicher Gruppen. Darin engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Kammern, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Trägern, Kirchen, Gewerkschaften, Familien und Einzelpersonen. Das Ziel ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen für Familien vor Ort durch konkrete Projekte zu verbessern und sie bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen.

Derzeit engagieren sich rund 19.000 Akteurinnen und Akteure, darunter etwa 7900 Unternehmen, in etwa 8000 Projekten. Mehr als 600 Lokale Bündnisse sind in der Initiative aktiv. Das Bundesfamilienministerium hat ein Servicebüro eingerichtet, das den Aufbau und die Weiterentwicklung der "Lokalen Bündnisse" bundesweit koordiniert und unterstützt.