Freiwilligendienste aller Generationen: Festveranstaltung würdigt Ergebnisse des Bundesprogramms

Staatssekretär Josef Hecken steht hinter einem Mikrofon.
Josef Hecken bei der Festveranstaltung

Am 9. Dezember wurde in Erfurt der erfolgreiche Abschluss des Programms "Engagement schlägt Brücken" zu den Freiwilligendiensten aller Generationen gefeiert. Das Bundesfamilienministerium unterstützte von Anfang 2009 bis Ende 2011 die bundesweite Etablierung des verbindlich organisierten unentgeltlichen Freiwilligendienstes mit Bundesmitteln von insgesamt rund 16 Millionen Euro.

"Vorausschauende Demografiepolitik heißt für mich, die politischen Rahmenbedingungen so zu setzen, dass alle Engagementpotentiale, die in unserer Gesellschaft noch schlummern, aktiviert werden", sagte Josef Hecken, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, anlässlich der Feierstunde in Erfurt. "Mit dem Programm haben wir alle Zielgruppen erreicht: 7000 Freiwillige mit unterschiedlichem kulturellem oder sozialem Hintergrund - Jung und Alt haben sich beteiligt. Sie haben sich für andere Menschen engagiert, oft genau da, wo Not am Mann oder an der Frau war und damit das Miteinander in unserer Gesellschaft gestärkt", würdigte Josef Hecken die Leistungen der Akteure.

Auffallend große Resonanz finden die Freiwilligendienste aller Generationen bei Menschen zwischen 45 und 69 Jahren: 64 Prozent der Freiwilligen sind älter als 50 Jahre.

Das Engagement im Rahmen des Programmes umfasst mindestens acht Stunden pro Woche und muss verbindlich über mindestens sechs Monate geleistet werden. Dies kann neben Ausbildung, Beruf und Familie oder in der nachberuflichen Lebensphase geschehen.

Neben kontinuierlicher fachlicher Begleitung haben die Freiwilligen Anspruch auf kostenlose Qualifizierung. Sie sind über den Träger haftpflichtversichert sowie in der gesetzlichen Unfallversicherung abgesichert. Engagieren sich Kinder, haben Eltern Anspruch auf Kindergeld, wenn sie die übrigen Voraussetzungen für den Kindergeldanspruch erfüllen.