Europäische Kommission

Förderung für Projekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Mutter umarmt ihr Kind
Das Programm "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft" fördert Projekte gegen Gewalt an Kindern, Jugendlichen und Frauen© Bildnachweis: RushOnPhotography

Die Europäische Kommission hat ein Ausschreibungsverfahren für länderübergreifende Projekte eröffnet, die sich für die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen einsetzen.

Im Rahmen des Programms "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschaft" fördert die EU-Kommission zwischen 2014 und 2020 über Ausschreibungen Projekte und Organisationen, die sich in diesem Bereich engagieren. Das Programm ersetzt die früheren "Daphne"-Programme.

Austausch und Sensibilisierung

Gefördert werden unter anderem Projekte, die multidisziplinäre Netze auf- und ausbauen, die sich für die Zusammenarbeit zwischen Organisationen und den Austausch von Informationen oder bewährten Praktiken einsetzen oder die Öffentlichkeit für das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen sensibilisieren.

Da das Programm auf die Förderung transnationaler Kooperationsnetze abzielt, sollen Organisationen aus verschiedenen Mitgliedstaaten bei Projekten grenzüberschreitend zusammenarbeiten. Die Ausschreibungsfrist läuft noch bis zum 27. Oktober 2016,  der Ausschreibungstitel lautet: "Action grants to support national information, awareness-raising and education activities aimed at preventing and combating violence against women."