FGM-Konferenz: Gemeinsam gegen weibliche Genitalverstümmelung

Caren Marks
Caren Marks© photothek/Thomas Imo

Caren Marks hat am 28. Januar an der "European Female Genital Mutilation (FGM) Conference" in Berlin teilgenommen. Dabei betonte sie, wie wichtig es ist, Genitalverstümmelung zu bekämpfen: "Weibliche Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung."

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betonte: „Die Bundesregierung steht in engem Schulterschluss mit der EU, den Ländern und Nicht‑Regierungsorganisationen, um weibliche Genitalverstümmelung auch in Deutschland mit Nachdruck zu bekämpfen. Mit Paragraf 226 a Strafgesetzbuch hat die Bundesregierung einen eigenen Tatbestand eingeführt, der die Verstümmelung der weiblichen Genitalien unter Strafe stellt."

Bund-Länder-NRO-Arbeitsgruppe zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung

Seit Mitte 2014 hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Federführung für die Überwindung weiblicher Genitalverstümmelung in Deutschland übernommen. Vor diesem Hintergrund begrüßte Caren Marks das EU-geförderte Projekt CHANGE: "Um weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland nachhaltig zu überwinden, müssen wir auch im präventiven Bereich aktiv sein und gemeinsam mit den Menschen in den betroffenen Communities zusammenarbeiten. Deshalb begrüße ich die Durchführung des EU geförderten Projektes CHANGE sehr."

Gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt, dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie den Ländern, der Bundesärztekammer und einer Delegation von Nicht‑Regierungsorganisationen arbeitet das Bundesfamilienministerium in einer auf Antrag des Bundestages einberufenen Bund-Länder-NRO-Arbeitsgruppe zur Überwindung von weiblicher Genitalverstümmelung zusammen.