Fachaustausch

Fachaustausch "Beratungs- und Unterstützungsbedarfe für transsexuelle/trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen"

Im Bundesfamilienministerium fand am 29. Juni der Fachaustausch "Beratungs- und Unterstützungsbedarfe für transsexuelle/trans* Menschen und ihre Angehörigen in verschiedenen Lebenssituationen" statt. Eine Aufzeichnung der Veranstaltung kann in Kürze abgerufen werden.

Die Veranstaltung teilte sich in drei Themenblöcken auf:

  • Zuerst wurden Unterstützungsbedarfe in verschiedenen Lebenssituationen beleuchtet, vor allem jene von Kindern, Jugendlichen, Berufstätigen, Paaren, Eltern und Familien sowie älteren Menschen.
  • Nach einem Überblicksvortrag zur Beratungslandschaft in Deutschland diskutierte das zweite Podium, welche Maßnahmen geeignet sind, um Beratungs- und Unterstützungsangebote von und für transsexuelle/trans* Menschen zu erweitern.
  • Die anschließende Ideenwerkstatt untersuchte, wie die Erfahrungen von transsexuellen/trans* Menschen in die bereits bestehenden staatlichen Stellen und Wohlfahrtsverbände übertragen werden können. Daneben wurde Aspekte wie Weiterbildung, Qualitätssicherung und Vernetzung auf den Podien diskutiert.

Fachaustausch zu Beratungs- und Unterstützungsbedarfen für transsexuelle und trans* Menschen - Teil 1

Fachaustausch zu Beratungs- und Unterstützungsbedarfen für transsexuelle und trans* Menschen - Teil 2

Fachaustausch zu Beratungs- und Unterstützungsbedarfen für transsexuelle und trans* Menschen - Teil 3

Interministerielle Arbeitsgruppe Inter- und Transsexualität

Die Parteien der Bundesregierung haben in ihrem Koalitionsvertrag für die 18. Legislaturperiode vereinbart, die besondere Situation von trans- und intersexuellen Menschen in den Fokus zu nehmen. Im September 2014 wurde die interministerielle Arbeitsgruppe "Inter- und Transsexualität" gebildet, deren Arbeit sich schwerpunktmäßig auf die Themen Recht, Gesundheit und Beratung konzentriert.

Der Fachaustausch am 29. Juni wird begleitend zu den Tätigkeiten der Arbeitsgruppe durch das Bundesfamilienministerium durchgeführt.

Die Veröffentlichung der Veranstaltungsdokumentation erfolgt voraussichtlich im Herbst 2016.