Neue Impulse für die Engagementpolitik

Dr. Ralf Kleindiek nimmt Zweiten Engagementbericht entgegen

Dr. Ralf Kleindiek nimmt den Zweiten Engagementbericht von Prof. Dr. Thomas Klie und Prof. Dr. Michael Hüther entgegen
Dr. Ralf Kleindiek nimmt den Zweiten Engagementbericht von Prof. Dr. Thomas Klie und Prof. Dr. Michael Hüther entgegen© Bildnachweis: BMFSFJ

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek hat am 4. Mai den Zweiten Engagementbericht entgegengenommen. Der Bericht wurde dem Bundesfamilienministerium von dem Vorsitzenden der Zweiten Engagementberichtskommission, Prof. Dr. Thomas Klie, und seinem Stellvertreter, Prof. Dr. Michael Hüther, überreicht.

"Ich freue mich, dass eine so hervorragende und interdisziplinär besetzte Sachverständigenkommission den Zweiten Engagementbericht erarbeitet hat", sagte Dr. Ralf Kleindiek. "Eine gute Wissensgrundlage über Engagement und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen sind für die Ausrichtung unserer Engagementpolitik unerlässlich. Wir erhoffen uns durch die Handlungsempfehlungen der Engagementkommission neue Impulse für unsere Politik und die Umsetzung unserer Engagementstrategie."

Die Bundesregierung ist durch Bundestagsbeschluss vom 19. März 2009 aufgefordert, in jeder Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht einer unabhängigen Sachverständigenkommission mit Stellungnahme der Bundesregierung vorzulegen, der auf einen Schwerpunkt konzentriert die Entwicklung des Engagements in Deutschland darstellt. Der Zweite Engagementbericht hat den Schwerpunkt "Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung". Er zeigt - neben einer allgemeinen Bestandsaufnahme zur Situation des Engagements in Deutschland - auf, welchen Beitrag Engagement zur Bewältigung des demografischen Wandels leistet und wie das Engagement vor Ort gestärkt werden kann. Der Bericht gibt konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik und die Akteure der Zivilgesellschaft.

Der Zweite Engagementbericht wird mit der Stellungnahme der Bundesregierung voraussichtlich im Oktober 2016 dem Bundeskabinett vorgelegt, danach dem Deutschen Bundestag übergeben und anschließend veröffentlicht.

Bereits im Januar hatte Dr. Ralf Kleindiek die neue Engagementstrategie gestartet, die das Bundesfamilienministerium in den letzten sechs Monaten zusammen mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft erarbeitet und formuliert hat. Als wichtiges Handlungsfeld definiert die Strategie vor allem die Stärkung der Engagement-Infrastruktur. Aber auch die Stärkung der Anerkennungskultur von Engagement in der öffentlichen Wahrnehmung und die Verstetigung und Weiterentwicklung der Freiwilligendienste bilden wichtige Schwerpunkte.