Aktionstag "One Billion Rising" 2020 Dr. Franziska Giffey ruft zum Kampf gegen Gewalt an Frauen auf

Aufstehen gegen Gewalt an Mädchen und Frauen© BMFSFJ

Am 14. Februar kommen in fast 200 Ländern Menschen zum Aktionstag "One Billion Rising" zusammen. Ziel ist es, 1 Milliarde Menschen auf der ganzen Welt dazu zu bewegen, gemeinsam gegen Gewalt gegen Frauen zu tanzen und sich für Gleichstellung einzusetzen.

Auch in Deutschland werden 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an 180 Orten erwartet. Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey sendet den Tänzerinnen und Tänzern eine Grußbotschaft:

"Wir stehen auf gegen Gewalt an Mädchen und Frauen! Denn Gewalt an Frauen geht uns alle an. Es wird sich nur etwas ändern, wenn wir alle etwas dagegen tun und nicht wegschauen. In den vergangenen Jahren ist schon Vieles passiert, um Frauen und Ihre Kinder besser vor Gewalt zu schützen. Als Bundesfrauenministerium haben wir ein Bundesförderprogramm ins Leben gerufen, damit Frauen in Notsituationen die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Am Wichtigsten ist aber, dass wir zusammen klarmachen: Wir schauen nicht weg. Wir halten zusammen. Damit Frauen und Mädchen sicher und selbstbestimmt leben können. Denn nur gemeinsam sind wir stärker als Gewalt." 

Hilfs- und Beratungsangebote bündeln und stärken

Mit der Initiative "Stärker als Gewalt" ist das Bundesfrauenministerium bei der zentralen Veranstaltung von "One Billion Rising" in Berlin vor Ort. Die Initiative wurde im November 2019 gestartet, um Organisationen zu verbinden, die im Bereich Hilfe und Beratung für von Gewalt betroffenen Menschen aktiv sind.

"Stärker als Gewalt" ist Teil des Gesamtprogramms der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegenüber Frauen und ihren Kindern im Rahmen der Umsetzung der Istanbul-Konvention und des Koalitionsvertrags. 2018 hat die Bundesfrauenministerin einen Runden Tisch von Bund, Ländern und Gemeinden eingerichtet, um das bundesweite Hilfenetz zu stärken.

Das Bundesfrauenministerium stellt in den kommenden vier Jahren ab 2020 insgesamt 120 Millionen Euro im Bundesförderprogramm "Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen" für den Ausbau von Beratungsstellen und Frauenhäusern zur Verfügung.