Jugendbegegnung in Europa

Deutsch-polnischer Jugendpreis verliehen

Das Bild zeigt Preisträgerinnen und Preisträger
Teilnehmende aus dem Siegerprojekt Schulischer Austausch "Musik der Begegnung - Musik der Verständigung"© Lukasz Giza

Die Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, Juliane Seifert, und der Staatssekretär im polnischen Ministerium für Nationale Bildung, Maciej Kopeć, haben am 14. Februar den Deutsch-Polnischen Jugendpreis verliehen. Unter dem Motto "Gemeinsam in Europa. Ein Ziel" zeichnet der Preis bereits zum sechsten Mal herausragende Projekte im deutsch-polnischen Jugendaustausch aus.

Juliane Seifert:

"Indem wir Menschen zusammenbringen, Vorurteile abbauen und Freundschaften stiften, machen wir Europa erfahrbar. Das machen die ausgezeichneten deutsch-polnischen Projekte von Jugendlichen aus beiden Ländern auf wunderbare Art und Weise deutlich."

Bereits im Jahr 2017 hatte das Deutsch-Polnische Jugendwerk den Preis zum Thema Vielfalt initiiert und damit deutsch-polnische Projekte dazu aufgefordert, sich in Jugendbegegnungen mit den Themen, Vielfalt, Menschenrechte und Toleranzerziehung auseinanderzusetzen.

Aus den Bewerbungen wurden zunächst 20 deutsch-polnische und trilaterale Projekte ausgewählt, die in der zweiten Wettbewerbsetappe 2018 ihre Jugendbegegnungen zu Fragestellungen von kultureller, religiöser, weltanschaulicher und sprachlicher Vielfalt umsetzten, bevor eine deutsch-polnische Jury folgende Finalprojekte auszeichnete:

  • "Station Diversität im historischen Kontext" der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein in Werftpfuhl mit ihrem polnischen Partner der Stiftung Zauberkünstler aus Lublin
  • "Musik der Begegnung - Musik der Verständigung" des Bernhardinums in Fürstenwalde an der Spree mit ihrem polnischen Partner dem Lyzeum II aus Gorzów

Der Preis ist mit 3000 Euro je Projektpartner dotiert.