Bundeskabinett stimmt Eckpunkten einer nationalen Engagementstrategie zu

Das Bundeskabinett hat am 15. Juli den Eckpunkten einer nationalen Engagementstrategie zugestimmt. Damit sollen die Rahmenbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland verbessert und weiter entwickelt werden.

Mit den Eckpunkten der nationalen Engagementstrategie bringen alle Ressorts die Regierungsinitiative "ZivilEngagement: Engagementpolitik wirksam gestalten" als gemeinsame Strategie auf den Weg. Ein wichtiges Ziel ist die stärkere Abstimmung der Bundesressorts untereinander sowie mit den Bundesländern und Kommunen, der Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung.

Das "Nationale Forum für Engagement und Partizipation" wird gebeten, die Bundesregierung bei der Gestaltung einer wirksamen Engagementpolitik fortlaufend zu beraten und auf der Grundlage des Eckpunktepapiers konkrete Vorschläge und Ergänzungen der bestehenden Rahmenbedingungen vorzulegen. Die nächste Bundesregierung wird so Empfehlungen vorfinden, wie das bürgerschaftliche Engagement gestärkt werden kann.

"23 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich heute schon freiwillig. Die Kraft des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet riesige Chancen für die Zukunft unserer Gesellschaft", sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen. "Wenn wir die Potenziale weiter erschließen wollen, müssen wir es den Menschen aber noch einfacher und attraktiver machen, für andere aktiv zu werden. Ich freue mich sehr, dass die Expertinnen und Experten des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation aus Bund, Ländern und Kommunen, Verbänden und Initiativen, Wirtschaft und Wissenschaft ganz konkrete Vorschläge dazu erarbeiten", erklärte die Bundesministerin.

Das "Nationale Forum für Engagement und Partizipation" soll unter anderem Vorschläge für Erleichterungen im Steuer-, Gemeinnützigkeits-, Spenden- und Vereinsrecht, im Ausbau der Infrastruktur, der Engagementförderung durch Unternehmen und zur verstärkten Qualifizierung und Weiterbildung der Freiwilligen machen.