Bundesfamilienministerium hisst Fahne für Vielfalt und Toleranz

Manuela Schwesig hisst die Regenbogenflagge vor dem Bundesfamilienministerium, Bildnachweis: BMFSFJ/ S. Brüning
Manuela Schwesig hisst die Regenbogenflagge vor dem Bundesfamilienministerium© BMFSFJ/ S. Brüning

Am 12. Juni hat Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vor dem Berliner Dienstsitz die Regenbogenflagge gehisst: "Unsere Gesellschaft ist bunt, ist vielfältig. 'Anders' sein muss endlich normal werden, dann ist auch für Ausgrenzung kein Platz mehr."

Zusammen mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und Familien des Berliner Regenbogenfamilienzentrums hisste Manuela Schwesig die Flagge zum Auftakt der "Pride Week" rund um den Christopher-Street-Day.

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will damit vor allem auch ein Zeichen gegen die Ausgrenzung und Diskriminierung von Regenbogenfamilien setzen und sprach sich für mehr Unterstützung für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Transgender und ihre Familien aus: "Jede zweite lesbische Frau und jeder dritte schwule Mann kann sich ein Leben mit Nachwuchs vorstellen; mehr als siebentausend minderjährige Kinder leben in Deutschland bereits heute bei gleichgeschlechtlichen Paaren. Diese Familien verdienen gesellschaftliche Anerkennung und Unterstützung."

Die Regenbogenfahne gilt als Symbol für Vielfalt und eine offenere Gesellschaft. Sie wird seit mehreren Jahren während der "Pride Week" an öffentlichen Gebäuden gehisst.