Gegen Rassismus in Betrieben

Bundesfamilienministerin gratuliert zu 30 Jahren Kumpelverein

Manuela Schwesig gratuliert gemeinsam mit dem DGB-Bundesvorstand Reiner Hoffmann dem Vereinsvorstand Giovanni Pollice
Manuela Schwesig gratulierte gemeinsam mit dem DGB-Bundesvorstand Reiner Hoffmann (r.) dem Vereinsvorstand Giovanni Pollice zu 30 Jahren Kumpelverein© bruno neurath-wilson

Der Verein "Mach meinen Kumpel nicht an!" - auch "Gelbe Hand" genannt - wurde 1986 von der DGB Jugend gegründet. Der Verein gehört zu den ältesten antirassistischen Organisationen in Deutschland und ist zugleich die einzige bundesweite Organisation, die sich auf den Betrieb und die Arbeitswelt konzentriert. Förderer des Kumpelvereins sind knapp 1200 Einzelpersonen sowie die Mitgliedsgewerkschaften des DGB.

In ihrer Festrede zum 30-jährigen Jubiläum sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig:

"Der Kumpelverein macht seit 30 Jahren deutlich: Wer sich im Betrieb gegen Fremdenfeindlichkeit ausspricht, ist nicht allein. Er hat die Solidarität der Gewerkschaften und vieler anderer Kolleginnen und Kollegen. Mit seinem nachhaltigen Engagement trägt der Verein dazu bei, dass Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit in der Arbeitswelt nicht Fuß fassen können. "

Darüber hinaus sprach sich die Bundesfamilienministerin dafür aus, dass Antirassismus ein festes und dauerhaftes Element der Ausbildung an den Berufsschulen sein soll.

Engagement junger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterstützen

Der Kumpelverein organisiert Seminare und Fachtagungen für Multiplitikatorinnen und Multiplikatoren und entwickelt Unterrichtseinheiten für Berufsschulen und Ausbildungsbetriebe. Einmal im Jahr richtet die "Gelbe Hand" einen Wettbewerb für Jugendliche und junge Erwachsene aus, die sich mit kreativen Projekten gegen Menschenfeindlichkeit bewerben.

Im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" unterstützt das Bundesfamilienministerium den Kumpelverein  in der Professionalisierung und Verstetigung seiner Arbeit.