Selbstbestimmtes Leben im Alter

Auftakt der Demografiewerkstatt Kommunen

Elke Ferner mit den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe "Selbstbestimmtes Leben im Alter" zum Start der Demografiewerkstatt Kommunen
Elke Ferner mit den Teilnehmenden der Arbeitsgruppe "Selbstbestimmtes Leben im Alter" zum Start der Demografiewerkstatt Kommunen© Bildnachweis: BMFSFJ

Das Projekt "Demografiewerkstatt Kommunen" ist am 26. April offiziell gestartet. Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, stellte das Projekt während der Sitzung der Arbeitsgruppe "Selbstbestimmtes Leben im Alter" der Demografiestrategie der Bundesregierung vor.

Die einzelnen Regionen in Deutschland bekommen die Folgen des demografischen Wandels in unterschiedlichem Maße zu spüren. Entscheidend für die Zukunftsfähigkeit der Städte und Gemeinde sind langfristige, nachhaltige Konzepte für die Gestaltung der regionalen und kommunalen Lebensräume.

"Ob Großstadt oder kleine Gemeinde: Infrastruktur und Planung von gestern passen oft nicht mehr zu den Bedürfnissen einer hochmobilen und zugleich älter werdenden Gesellschaft. Themen wie Teilhabe im Alter oder politische Beteiligung von Jugendlichen stellen sich an jedem Ort anders dar. Deshalb haben wir sehr unterschiedliche Kommunen für dieses Projekt ausgewählt. Von den Ergebnissen wird aber die ganze Gesellschaft profitieren", sagte Elke Ferner anlässlich des Programmstarts.

Mit der "Demografiewerkstatt Kommunen" unterstützt das Bundesfamilienministerium in den nächsten fünf Jahren zwei Gemeinden, zwei Städte und vier Landkreise bei der Gestaltung des demografischen Wandels: Die Kommunen werden bei der Umsetzung eines gemeinsam erarbeiteten Konzeptes ("Werkstattplan") begleitet. Basis ist eine Bestandsaufnahme durch die wissenschaftliche Begleitung und ein anschließender Strategieworkshop. Ziel des Projekts ist es, in den Kommunen nach der fünfjährigen Beratungs- und Unterstützungszeit Handlungsansätze sowie einen methodischen "Werkzeugkoffer" zu entwickeln und die Ergebnisse auch auf andere Kommunen zu übertragen.

Wie verschieden die teilnehmenden acht Kommunen und ihre demografischen Herausforderungen sind, wurde bei der Vorstellung der Gemeinden Grabow und Adorf /Vogtland, der Städte Dortmund und Riesa, der Landkreise Dithmarschen, Düren und Emsland sowie des Regionalverbands Saarbrücken in der Sitzung deutlich: alle Kommunen weisen unterschiedliche Besonderheiten auf und werden somit verschiedenen Demografietypen zugeordnet.

Die Demografiewerkstatt ist eingebettet in die ressortübergreifende Demografiestrategie der Bundesregierung. Elke Ferner: "Die Ergebnisse der Werkstatt stehen nicht isoliert; sie werden über die Arbeitsgruppe 'Selbstbestimmtes Leben im Alter' mit der Demografiestrategie der Bundesregierung rückgekoppelt."