Elterngeld Online

Auf dem Weg zum digitalen Familienministerium

Mutter und Tochter spielen mit Tablets
Das Familienleben mit digitalen Hilfsmitteln erleichtern© Fotolia/nenetus

Digitale Hilfsmittel erleichtern schon heute in vielfältiger Weise unseren Alltag. Das Bundesfamilienministerium macht sich nun auf den Weg, Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu familienbezogenen Leistungen deutlich zu vereinfachen. Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, hat am 27. Januar 2017 in einem Vortrag an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Weg in eine moderne Verwaltung gelingen kann.

Ergänzend zu den gängigen Zugangswegen zu Familienleistungen sollen digitale Wege zu Leistungen als zusätzliche Angebote an die Bürgerinnen und Bürger entwickelt werden. Digitale Antragswege bieten heute mithilfe von Antragsassistenten die Möglichkeit, Bürgerinnen und Bürger je nach Lebenslage individuell durch den Antrag zu führen und erklärende Hilfetexte anzubieten.

Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek:

"Eine moderne Verwaltung steht heute in der Pflicht, die Möglichkeiten der Digitalisierung auch beim Zugang zu Leistungen stärker zu nutzen. Bürgerinnen und Bürger sparen so Zeit, und fehlerhafte Anträge können reduziert werden. Familien profitieren hiervon in besonderer Weise, denn insbesondere bei einer Familiengründung stehen mehrere Verwaltungskontakte an. Wir starten daher in einem ersten Schritt mit dem Elterngeld, das ab Frühjahr 2017 auch online beantragbar sein soll."

Der onlinebasierte Elterngeldantrag stellt ein zusätzliches Angebot an die Bundesländer dar, die in Deutschland mit dem Vollzug des Elterngelds betraut sind und sich Stück für Stück anschließen können. Darüber hinaus prüft das Bundesfamilienministerium derzeit, welche weiteren familienbezogenen Leistungen sich für eine Digitalisierung eignen.