Arbeitsgruppe "Bildung im und für das Alter" legt Handlungsfelder fest

Zwei Senioren vor einem Computer
Ein gutes und selbstbestimmtes Leben im Alter sichern© fotolia/Robert Kneschke

Erstmalig hat die Arbeitsgruppe "Bildung im und für das Alter" des Runden Tisches "Aktives Altern – Übergänge gestalten" am 28. September im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, getagt. Und sich dabei auf drei zentrale Handlungsfelder verständigt: "Bildung als Bestandteil kommunaler Daseinsvorsorge und Ländlicher Raum", "Schwierige Zugänge" und "Politische Bildung". Diese werden in den nächsten Monaten intensiv in Workshops bearbeitet werden.

Runder Tisch Aktives Alter

Das Bundesseniorenministerium hatte am 30. Juni den "Runden Tisch Aktives Altern – Übergänge gestalten" ins Leben gerufen, der die wachsende Gruppe aktiver älterer Menschen und ihre Potenziale mehr in den Fokus des gesellschaftlichen Diskurses rücken möchte, um den Herausforderungen des demografischen Wandels in Deutschland zu begegnen.

Vertreterinnen und Vertreter von Ländern und Kommunen, Verbänden, Vereinigungen der Zivilgesellschaft sowie der Wissenschaft haben sich um den Runden Tisch versammelt und werden in drei Arbeitsgruppen - "Active Ageing Index", "Bildung im und für das Alter" sowie "Übergänge gestalten" - in einem zweijährigen Prozess Handlungsbedarfe sondieren und entsprechende Ansatzpunkte beschreiben.

Arbeitsgruppe "Bildung im und für das Alter"

Die Arbeitsgruppe "Bildung im und für das Alter" konzentriert sich auf die allgemeine nachberufliche Weiterbildung älterer Menschen – von 50 Jahren an bis ins hohe Alter. Lebenslanges Lernen sichert und stärkt Kompetenzen, erleichtert älteren Menschen gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmtheit. Dies hat sowohl auf gesellschaftlicher Ebene als auch auf individueller Ebene zentrale Bedeutung. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei non-formale und informelle Bildungskontexte mit konkretem Lebensweltbezug.

Bis Mitte 2017 wird sich die Arbeitsgruppe intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Hierbei geht es vor allem darum, wie Bildung älterer Menschen gestaltet und das bestehende Bildungsangebot bedarfsgerecht weiterentwickelt werden kann. Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe wird im Sommer 2016 stattfinden.