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Eine Vorstandsvorsitzende blickt lächelnd in die Kamera; ein Vorstandskollege ist im Hintergrund zu erkennen. Bildquelle: Yuri Arcurs.

Studie "Zwangsverheiratung in Deutschland" veröffentlicht

Am 9. November hat Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder im Rahmen einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer die Studie "Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen" übergeben. Die Studie zeigt, dass vor allem Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund von Zwangsverheiratungen bedroht werden oder betroffen sind.


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Wer seine Kinder gegen ihren Willen verheiratet, tut ihnen Gewalt an

Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Wir können und müssen etwas gegen die Einschüchterung und das Leid der Opfer tun, indem wir von bloßen Hilfsangeboten Stück für Stück weiterkommen hin zu mehr aktiven, Mut machenden Hilfsinitiativen."

Zwangsverheiratung in Deutschland

Das Bundesfamilienministerium hat 2007 zusammen mit dem Deutschen Institut für Menschenrechte den Sammelband "Zwangsverheiratung in Deutschland" vorgelegt, der erstmals ein breites Spektrum an Expertenwissen aus Wissenschaft und Praxis bündelte. Darauf aufbauend wurde die nun vorliegende Studie "Zwangsverheiratung in Deutschland - Anzahl und Analyse von Beratungsfällen" in Auftrag gegeben. Beide Studien machen deutlich, dass gezielte Maßnahmen getroffen werden müssen, um Zwangsverheiratungen zu verhindern und Bedrohte sowie Betroffene unterstützen zu können.


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Leistungen, Wirkungen, Trends

Maßnahmen des Bundesfamilienministeriums


Zwangsverheiratung ist ein komplexes Problemfeld, das differenzierter Lösungen bedarf. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsverheiratung.