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Eine Tochter hilft ihrerer älteren Mutter bei der Einnahme von Tabletten und der Schriftzug 'Familienpflegezeit'

Kristina Schröder bringt Gesetz zur Familienpflegezeit in Kabinett ein

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am 23. März das neue Gesetz zur Einführung einer Familienpflegezeit in das Bundeskabinett eingebracht. Der Gesetzentwurf fördert und unterstützt Beschäftigte bei der Pflege von Angehörigen. "Mit der Einbringung des Gesetzentwurfs ins Kabinett sind wir einen Schritt weiter auf dem Weg hin zu einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und weg davon, Pflegende in die Arbeitslosigkeit und in die Altersarmut abzudrängen", erklärte Kristina Schröder.


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Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Viele Familien stellen sich der schwierigen Aufgabe und pflegen einen Angehörigen selbst. Wer dabei außerdem voll im Berufsleben steht, kommt schnell an seine Grenzen. Wenn dazu auch noch die Angst um die Arbeitstelle und die eigene Zukunft kommt, dann ist das für viele Angehörige eine wirklich beinahe unmenschliche Situation. Deshalb ist es so wichtig, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf so zu gestalten, dass die Menschen im Beruf bleiben können."

Im Detail: Eckpunkte der Familienpflegezeit

Die Familienpflegezeit ist wegweisend dafür, wie die Herausforderungen des demographischen Wandels bewältigt und eine Lösung für das große Problem der Vereinbarkeit von Beruf und der Pflege von Angehörigen gefunden werden können. Die Familienpflegezeit ist ein wichtiger Schritt zu einer modernen Sozialpolitik, von dem alle profitieren: die Pflegenden und ihre pflegebedürftigen Angehörigen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Arbeitgeber.


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Leistungen, Wirkungen, Trends

Weitere Familienleistungen


Familie mit Kindern Detaillierte Informationen zu Leistungen für Familien und zur Pflege hat das Bundesfamilienministerium im Familien-Wegweiser zusammengestellt.