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Schwerpunkt: Bundesregierung und Wirtschaft setzen auf familienfreundliche Arbeitszeiten
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder setzen sich gemeinsam mit Vertretern der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und des Deutschen Gewerkschaftsbundes für familienbewusste Arbeitszeiten ein. Anlässlich des Spitzengesprächs "Zur richtigen Zeit am richtigen Ort – Initiative Familienbewusste Arbeitszeiten" am 8. Februar in Berlin wurde die "Charta für familienbewusste Arbeitszeiten" unterzeichnet.
Mit der Charta bekennen sich Politik und Wirtschaft zu einer modernen Zeitpolitik und verpflichten sich zum gemeinsamen Engagement für familienbewusste Arbeitszeiten als Instrument für eine bessere Vereinbarkeit und zur Fachkräftesicherung. Alle Akteure in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft werden dazu aufgerufen, die Chancen familienbewusster Arbeitszeiten aktiver zu nutzen. Im Frühjahr 2013 soll eine Bilanz der Anstrengungen gezogen werden. Unterzeichnet wurde die Charta von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder, Arbeitgeberpräsident Prof. Dr. Dieter Hundt (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann (Präsident Deutscher Industrie- und Handelskammertag), Otto Kentzler (Präsident Zentralverband des Deutschen Handwerks) und Dietmar Hexel (Bundesvorstandsmitglied Deutscher Gewerkschaftsbund).
Bei dem Spitzengespräch diskutierte die Ministerin mit 31 Wirtschafts- und Arbeitnehmervertretern und -vertreterinnen über eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die die Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt. Vorstandsmitglieder namhafter Unternehmen sowie Arbeitgeber aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, Krankenhäusern, Kommunen und Hochschulen warben dabei für eine familienbewusste Arbeitszeitorganisation und riefen auch andere Unternehmen und Institutionen zu flexiblen Lösungen auf.
