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11. Ausgewählte Daten zum Personal in Tageseinrichtungen für Kinder
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Ende 2002 waren insgesamt 380.000 Personen in Kindertageseinrichtungen beschäftigt. Ähnlich wie beim Platzangebot gab es nur wenig Veränderung gegenüber 1998. Die Zahl der Beschäftigten stieg zwar leicht an, dies ging jedoch mit einer Verringerung der Arbeitszeiten einher. Der langfristige Trend zur Teilzeitarbeit ist dabei weiterhin ungebrochen. Mit Blick auf das Qualifikationsprofil zeigt sich: Die pädagogische Arbeit in Kindertageseinrichtungen wird überwiegend - nämlich zu zwei Dritteln - von Erzieher/-innen geleistet. Ihr Anteil hat sich gegenüber 1998 weiter erhöht. Dabei liegt das Qualifikationsniveau im Osten Deutschlands höher als im Westen: Während im Osten fast das gesamte Personal im Gruppendienst über eine Erzieherausbildung verfügt, kommen im Westen auch geringer qualifizierte Personen, in der Regel Kinderpfleger/-innen, zum Einsatz. Als Zweit- oder Ergänzungskräfte unterstützen sie in einigen Bundesländern traditionell die Arbeit der Gruppenleiter/-innen. Einen auffälligen Rückgang gab es bei den Praktikant/-innen - offenbar erscheint der Erzieher/-innenberuf immer weniger attraktiv.
Gleichzeitig ist das Feld der Kindertageseinrichtungen nach wie vor eine weitgehend akademikerfreie Zone. Der Anteil der Diplom-Sozialpädagog/-innen am gesamten Personal liegt bundesweit bei 2,6%. Nur einzelne Länder erreichen deutlich höhere Werte. Durch die Einrichtung von Studiengängen zur frühkindlichen Bildung an mehreren Universitäten und Fachhochschulen könnte hier allerdings Bewegung ins Berufsfeld kommen.


