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Das Handbuch "Unterstützungsnetzwerke für Alleinerziehende"

Herzlich willkommen liebe Nutzerinnen und Nutzer!

Wer die Lebenssituation Alleinerziehender kennt, weiß um die vielfältigen alltäglichen Anforderungen. Um diese bewältigen zu können, sind sie teilweise auf professionelle Unterstützung angewiesen. Zum Beispiel Beratungsstellen, Kinderbetreuungsangebote und vieles mehr.

Vielerorts stehen den alleinerziehenden Frauen und Männern diverse Angebote zur Verfügung, selten allerdings sind diese Hilfen angemessen miteinander verknüpft. Auf Grundlage der Ergebnisse des Modellprojektes „Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Alleinerziehende“ veröffentlicht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Handbuch „Unterstützungsnetzwerke für Alleinerziehende“. Damit soll ein wichtiger Beitrag sowohl zur Verbesserung des Hilfeangebotes für Alleinerziehende als auch zur flächendeckenden Entwicklung abgestimmter Unterstützungsnetzwerke geleistet werden.

Ziel ist es, die Lebenssituation Alleinerziehender durch die Integration in den Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Resultate des Projektes machen die Notwendigkeit deutlich, dass sich die verschiedenen professionellen Akteure in einem Unterstützungsnetzwerk kontinuierlich und systematisch über eine koordinierte Hilfe verständigen, abgestimmt arbeiten und Ideen zur Weiterentwicklung des Hilfeangebotes diskutieren. Alleinerziehende können dann angemessener und zielgenauer unterstützt werden.

Im Handbuch werden typische und übertragbare Ergebnisse des Modellprojektes vorgestellt, in denen die Netzwerkentwicklung Schritt für Schritt nachvollzogen wird und Möglichkeiten der Bearbeitung ebenso wie potenzielle Hindernisse dargestellt und diskutiert werden. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich Hinweise und Handlungsempfehlungen, die für die Arbeit in einem Netzwerk für Alleinerziehende aktiv genutzt werden können.

Das Handbuch richtet sich an alle professionellen und ehrenamtlichen Akteure, die soziale Leistungen (auch) für Alleinerziehende anbieten. Dazu zählen Bildungsträger, (kommunale) Behörden oder Grundsicherungsstellen, aber auch sozial- und familienpolitische Initiativen und Bündnisse (z.B. Lokale Bündnisse für Familien) oder Selbsthilfegruppen.

Dieses Handbuch können Sie gezielt für ihre praktische Arbeit nutzen.