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Zusammenfassung |
Fast zwei Drittel (64%) der 1.500 befragten türkeistämmigen Migranten beteiligen sich aktiv in Vereinen, Verbänden, Gruppen oder Initiativen. Hochgerechnet bedeutet dies 1,3 Mio. Menschen türkischer Herkunft, die sich aktiv und kooperativ am gesellschaftlichen Leben in Deutschland beteiligen. |
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1. Einleitung |
Freiwilligem Engagement kommt nicht erst seit der Entdeckung des Kommunitarismus-Gedankens eine herausragende Rolle für die Entwicklung und den Zusammenhalt - die Integration - von Gesellschaft zu. Die Bedeutung freiwilligen Engagements für die Zukunftsfähigkeit des Gemeinwesens steigt dabei noch in dem Maße, in dem der Öffentlichen Hand Spielräume für Interventionen fehlen. |
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2. Forschungsstand |
Freiwilliges Engagement in der Freizeit zeigt in Deutschland laut der Repräsentativerhebung "Ehrenamt, Freiwilligenarbeit und Bürgerschaftliches Engagement" (Freiwilligensurvey 1999) der Bundesregierung jeder dritte Bundesbürger. Dies entspricht 22 Millionen Bürgern über 14 Jahren. Ein weiteres Drittel ist aktiv in Vereinen oder Gruppen tätig, ohne ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen. |
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3. Vorgehensweise |
Die repräsentative standardisierte zweisprachige Telefonbefragung türkeistämmiger Migranten sollte den Umfang, die Bereiche, die Qualität und Struktur, die Erwartungen und Probleme sowie die Unterstützungsmöglichkeiten der Beteiligung am freiwilligen Engagement für die größte in Deutschland lebende Zuwanderergruppe, die türkeistämmigen Migranten, aufzuzeigen. |
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4. Studienergebnisse |
Freiwilliges Engagement ist eingebettet in soziale Aktivitäten. Es entsteht in der Regel aus einer kooperativen Beteiligung in Vereinen oder Verbänden, Gruppen, Initiativen und Projekten. Daher wurde zunächst die kooperative formelle und informelle Beteiligung der türkeistämmigen Migranten in unterschiedlichen Lebensbereichen - das außerberufliche und außerfamiliäre Mitmachen in Gruppen, Initiativen, Projekten, Vereinen und Verbänden - erfasst. |
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5. Ansatzpunkte für die Engagementförderung |
Aus den Ergebnissen der Repräsentativbefragung und den Experteninterviews geht hervor, dass es nicht die eine Strategie zur Erhöhung des freiwilligen Engagements Türkeistämmiger geben kann, sondern dass den vielschichtigen Erwartungen und Zielen, den unterschiedlichen Organisationsformen und -orientierungen und der jeweiligen Klientel Rechnung getragen werden muss. |
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6. Anhang |
Literatur
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