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Studie "Wirtschaftsmotor Alter"Di 17.07.2007 Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellten die Roland Berger Strategy Consultants die Studie "Wirtschaftsmotor Alter". In verschiedenen Szenarien, die sowohl die demografische Entwicklung in Deutschland als auch Reformen auf dem Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen berücksichtigen, wird herausgearbeitet, wie sich die veränderte Altersstruktur der Bevölkerung bis zum Jahre 2035 auf die Konsumnachfrage auswirken wird und welche Beschäftigungs- und Wachstumseffekte daraus resultieren. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass im "Wirtschaftsfaktor Alter" sehr großes Potenzial für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung liegt, das jedoch noch längst nicht voll aktiviert und ausgeschöpft ist. Ferner sind angesichts der demografischen Entwicklung weitere Reformen des Sozialsystems und auf dem Arbeitsmarkt notwendig, um ab 2020 demografisch bedingte negative Wachstumsraten zu vermeiden. Da Deutschland einen sehr großen Binnenmarkt hat und seine Bevölkerung insgesamt vergleichsweise früh altert, können Unternehmen, die sich mit Produkten und Dienstleistungen besonders auf die Wünsche und Bedürfnisse älterer Menschen ausrichten (silver Economy), auch international von einer Vorreiterrolle profitieren.
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