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Mo 26.03.2012

Projekte und Forschungsvorhaben in der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat 1997 die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut ins Leben gerufen. Die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention stellt Informationen über Konzepte, Handlungsstrategien und Arbeitsformen der Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention für die Praxis, für die Politik, die Forschung sowie für die Aus- und Weiterbildung zur Verfügung. So sollen bewährte und innovative Ansätze in der kriminalpräventiven Arbeit gefördert, Qualitätsstandards ermittelt und Kooperationen unterstützt werden.

Die Kriminalitätsprävention weist hohe inhaltliche Heterogenität und eine Vielzahl von Akteuren - vor allem in der Kinder- und Jugendhilfe, Polizei, Justiz und Schule - auf. Deshalb strukturiert die Arbeitsstelle ihre Vorgehensweise nach inhaltlichen Schwerpunkten, recherchiert dazu in der Praxis und führt Expertinnen- und Expertenanhörungen sowie Workshops durch. In interdisziplinären und handlungsfeldübergreifenden Foren werden Erfahrungen ausgetauscht, Perspektiven erweitert sowie disziplinäre und institutionelle Grenzen überschritten. Die so gewonnenen fachlichen Impulse werden für Praxis, Politik und Forschung aufbereitet und verbreitet.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit Jahren eine Vielzahl von modellhaften Maßnahmen und Projekten durch, um die Ursachen und Hintergründe der Kriminalitäts- und Gewaltbelastung von Kindern und Jugendlichen zu erforschen und um neue Wege und Ansätze zu erproben, dieser Entwicklung zu begegnen. Nachstehend werden wichtige Bundesmodellprojekte und ihre Ergebnisse beziehungsweise Projektziele vorgestellt.