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Do 22.01.2015

Abschlussveranstaltung "361 Grad Respekt": Ein klares Zeichen gegen Cybermobbing

Zum Abschluss des YouTube-Wettbewerbs "361 Grad Respekt" unter dem Motto "Was macht Dich stark gegen Cybermobbing?" hat sich Bundesjugendministerin Manuela Schwesig mit jugendlichen Wettbewerbsteilnehmerinnen und Wettbewerbsteilnehmern sowie YouTubern am 22. Januar in der Factory Berlin getroffen, um mit ihnen Erfahrungen im Umgang mit dem Thema Cybermobbing zu diskutieren.

"Ich freue mich, mit wieviel Engagement und Kreativität die Jugendlichen mit ihren Videos gegen Cybermobbing Farbe bekennen. Im Internet gibt es viel Ausgrenzung und Beleidigungen, auch Diskriminierung und Hass. Gerade, weil sich viele hinter dem Schutz der Anonymität verstecken. Die Jugendlichen setzten ein klares Zeichen: Nein zu Cybermobbing", würdigte Manuela Schwesig den Einsatz der Jugendlichen. Die Jugendlichen hatten zuvor ihre im Wettbewerb entstanden Videos zum Thema "Was macht Dich stark gegen Cybermobbing?" präsentiert, in denen sie diskriminierendem und beleidigendem Verhalten die Attribute Freundschaft, Selbstbewusstsein und Respekt entgegensetzten.

Junge Menschen sollen Aufklärung selbst in die Hand nehmen

Nach der aktuellen JIM-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest haben über ein Drittel der Internet-Nutzerinnen und Nutzer im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren schon erlebt, wie jemand aus dem eigenen Bekanntenkreis in den sozialen Medien gemobbt wurde. Manuela Schwesig betonte, wie wichtig Angebote der Beratung und Aufklärung daher auch im Internet sind: "In unserem Zentrum für Kinderschutz im Internet, dem I-KiZ, arbeiten wir daran, den Zugang zu Rat- und Hilfeangeboten zu verbessern. Besonders gut funktioniert Aufklärung aber dann, wenn junge Menschen sie selbst in die Hand nehmen. Denn die Jugendlichen wissen oft am besten, wie sie Gleichaltrige ansprechen können."

Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft von der Bundesjugendministerin steht, wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Multimediadiensteanbieter (FSM e.V.) initiiert.