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Mi 10.07.2013

Medienkompetenzbericht vorgestellt

Medienkompetenz muss jungen Menschen beim Aufwachsen mit Medien von Anfang an vermittelt werden. Dies ist ein zentrales Ergebnis des Medienkompetenzberichts, der am 10. Juli vom Bundesfamilienministerium   gemeinsam mit der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) in Berlin vorgestellt wurde.

Der Bericht liefert  eine Bestandsaufnahme über die Förderung von Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche.  Digitale Medien prägen heute Kindheit und Jugend wie nie zuvor. Medienerziehung und Medienbildung brauchen deshalb einen festen Platz in den Familien sowie in den Bildungs- und Betreuungsstrukturen für Kinder und Jugendliche, stellt der Bericht weiter fest.

"Wir wollen Kinder und Jugendliche zu einem selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien befähigen", sagte Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium. "Dazu müssen sich auch Eltern, die außerschulische Jugendbildung und der Kinder- und Jugendschutz den wachsenden Anforderungen an Medienkompetenz stellen. Alle Akteure in Bund, Ländern und Zivilgesellschaft sind eingeladen, sich über die Rahmenbedingungen einer altersgerechten Medienkompetenzförderung zu verständigen."

Medienkompetenzen und zeitgemäße Jugendnetzpolitik

Der Medienkompetenzbericht analysiert entscheidende Handlungsfelder für die Vermittlung von Medienkompetenz und liefert damit die Grundlage, für eine noch gezieltere und bedarfsgerechtere Ausrichtung der Medienkompetenzförderung. Er ist eines der Ergebnisse des Dialog Internets, den Bundesfamilienministerin Kristina Schröder im Herbst 2010 ins Leben gerufen hat, um gemeinsam mit Partnern aus Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik Initiativen für eine zeitgemäße Kinder- und Jugendnetzpolitik umzusetzen.

Begleitend zum Medienkompetenzbericht entsteht bis Herbst 2013 auch eine umfangreiche Projektdatenbank, die die Fülle erfolgreicher Angebote zur Förderung von Medienkompetenz sichtbar macht und so vor allem Transparenz und Austausch zwischen den Förderinstitutionen aller Ebenen schaffen soll.