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Fr 01.03.2013

Kristina Schröder gibt Startschuss zur Theatertournee des Stückes "Trau Dich"

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder gab am 1. März in Berlin den Startschuss zur bundesweiten Theatertournee des Theaterstücks "Trau dich!". Das interaktive Stück der deutsch-schweizerischen Künstlergruppe Kompanie Kopfstand ist ein wichtiges Element der gleichnamigen bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs, die bis Ende 2014 läuft. Kinderrechte, körperliche Selbstbestimmung und sexueller Kindesmissbrauch sind die Themen des Theaterstücks.

"Sexueller Kindesmissbrauch kann tiefe Spuren hinterlassen, ein Leben lang", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in Berlin. "Vor diesen schrecklichen Gefahren wollen wir Kinder und Jugendliche schützen. Deshalb haben wir die bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs mit dem Theaterstück 'Trau dich!' gestartet. Mit dem Theaterstück werden die Kinder direkt erreicht: Ihnen wird klar gemacht, dass sie nicht allein sind, dass sie über alles sprechen dürfen, dass sie ernst genommen werden und dass ihnen geholfen werden kann", so die Bundesfamilienministerin.

Das Theaterstück "Trau dich!" reist bis Ende 2014 durch Deutschland. Nächste Stationen sind: Wuppertal (6. März), Zwickau (9. und 10. April), Kassel (23. und 24. April), Koblenz (25. und 26. April), Kiel (22. Mai) und Rostock (23. Mai).

"Trau Dich" - Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs

Die Initiative bietet Eltern, Lehrern und pädagogischen Fachkräften Informationen, Veranstaltungen und Fortbildungen an. Über die Internetseite "www.trau-dich.de" werden Kinder mit altersgerechten Materialien angesprochen. Für den niedrigschwelligen Kontakt unterstützt und kooperiert die Initiative mit der kostenlosen, bundesweiten "Nummer gegen Kummer" (0800 / 111 0 333), einem Beratungstelefon für Kinder und Erwachsene.

Die bundesweite Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs beruht auf Erkenntnissen des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch. Die Polizeiliche Kriminalstatistik von 2011 zeigt einen Anstieg auf mehr als 12.000 gemeldete Fälle sexuellen Missbrauchs. Experten gehen davon aus, dass die Dunkelziffer weitaus höher liegt.