Fr 27.01.2012
Eltern sind wichtige Akteure der Gewaltprävention. Die Entwicklung neuer Formen der Arbeit mit Eltern ist deshalb eine besondere Herausforderung und erfordert dringend neue Konzepte.
Das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Projekt nahm diese Forderung auf und stellte die Stärkung der Beteiligung und der Erziehungskompetenz von Eltern in den Fokus - insbesondere mit Blick auf auffallendes und abweichendes Verhalten von Kindern und Jugendlichen. Im Kontext der Kooperation von Schule, Jugendhilfe und Eltern wurden koproduktive Prozesse der Gewaltprävention entwickelt und angeschoben.
Das Projekt, welches vom Januar 2009 bis Dezember 2011 durchgeführt wurde, führtel an sechs Standorten eine Untersuchung und aktivierende Beratung zur modellhaften Entwicklung von koproduktiven Prozessen von Schule, Jugendhilfe und Eltern durch. Ansatzpunkt waren zentrale bildungs- und erziehungsverantwortliche Akteure beziehungsweise Institutionen vor Ort, wobei jeweils die Elternperspektive von besonderer Bedeutung war. Auch die Frage, wie Zugänge für schwer erreichbare Eltern geschaffen und wie diese verstärkt einbezogen werden können, spielte eine wichtige Rolle.