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Fr 21.12.2012

Jugendmigrationsdienste

Jugendmigrationsdienst Jugendmigrationsdienst Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Die Jugendmigrationsdienste sind die Verbindungsstelle zu den Regeleinrichtungen vor Ort und kooperieren mit allen für die Integration relevanten Stellen. Die mehr als 420 Jugendmigrationsdienste mit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erreichen jährlich etwa 50.000 junge Menschen mit Migrationshintergrund und begleiten etwa 28.600 dieser jungen Menschen mit einer individuellen Integrationsförderplanung. Dabei ist die Zusammenarbeit mit Schulen, Betrieben und besonders den Eltern sehr wichtig.

Die Fachleute begleiten junge Menschen mit Migrationshintergrund mit einem sehr vielschichtigen Angebot, um ihnen Chancengerechtigkeit und Teilhabe zu eröffnen. Die Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt steht dabei im Vordergrund. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendmigrationsdiensten unterstützen die jungen Menschen auf ihrem Weg in weiterführende Schulen, Ausbildungsplätze und in die Arbeitswelt. Gemeinsam mit den Jugendlichen werden die Ziele definiert und passgenaue Angebote gesucht, damit jeder einzelne seine Ziele erreichen kann.

Um den Zugang zu den jungen Migrantinnen und Migranten zu finden und um die Arbeit mit ihnen vertrauensvoll und effizient zu gestalten, wird in den Jugendmigrationsdiensten neben der Arbeit mit den Einzelnen auch ein breites Spektrum von Gruppenmaßnahmen vor allem im sportlichen und kulturellen Bereich angeboten. Viele Einrichtungen bieten auch Sprachergänzungsmaßnahmen und Bewerbungstrainings sowie Schulungen zum Umgang mit den Neuen Medien an.

Die Arbeit in den Jugendmigrationsdiensten wird regelmäßig den aktuellen Entwicklungen und Bedarfen angepasst. Zur Optimierung der Integrationsprozesse wurde zum 1. Januar 2011 flächendeckend und trägerübergreifend die neue webbasierte Software "I-mpuls JMD" eingeführt, darüber hinaus wurden die Grundsätze zur Durchführung und Weiterentwicklung des Programms "Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund" zum 1. Januar 2011 aktualisiert.

Neben den Jugendmigrationsdiensten fördert das Bundesfamilienministerium weitere PRojetke zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von jungen Zuwanderinnen und Zuwandern durch niedrigschwellige "Vor Ort"-Maßnahmen mit jährlich neuen thematischen Schwerpunkten.


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