Mo 21.03.2011
Durch die Förderung internationaler Begegnungen und Projekte ermöglicht es die Bundesregierung jungen Menschen, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen, Vorurteile abzubauen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Auch Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe erhalten die Gelegenheit, sich mit den Themen und Strukturen anderer Länder auseinanderzusetzen. So können sie gute Beispiele für die eigene berufliche Praxis sammeln.
Entwicklungen in der Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union, aber auch die Veränderungen als Folge der immer weiter fortschreitenden Globalisierung erfordern eine regelmäßige Überprüfung und Neugestaltung der internationalen Jugendpolitik. Mit den Eckpunkten "Begegnung fördern - Erfahrungen nutzen - gemeinsam gestalten" richtet das Bundesfamilienministerium seine Internationale Jugendpolitik entsprechend neu aus.
Zentrale Ziele sind der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit, eine größere Kohärenz in der gesamten internationalen Jugendzusammenarbeit und eine stärkere Nutzung internationaler Erfahrungen und Impulse für die Weiterentwicklung der nationalen Jugendarbeit.
Die Bundesregierung unterstützt die Teilnahme von zwei Jugenddelegierten zur Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Dort vertreten sie die Interessen von Jugendlichen in Deutschland. Ein knappes Jahr vor der Reise nach New York unternehmen die beiden Delegierte eine "Deutschland-Tour" und sprechen in Schulen, Ausbildungsstätten, Jugendtreffs und Jugendverbänden mit Jugendlichen über Themen der Vereinten Nationen und über die Anliegen, die junge Leute mit den Vereinten Nationen verbinden.