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Do 13.02.2014

Internationale Jugendarbeit

Durch die Förderung internationaler Begegnungen und Projekte ermöglicht es die Bundesregierung jungen Menschen, andere Länder und Kulturen kennen zu lernen, Vorurteile abzubauen und die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Auch Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe erhalten die Gelegenheit, sich mit den Themen und Strukturen anderer Länder auseinanderzusetzen. So können sie gute Beispiele für die eigene berufliche Praxis sammeln.

Eckpunkte der Internationalen Jugendpolitik

Entwicklungen in der Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union, aber auch die Veränderungen als Folge der immer weiter fortschreitenden Globalisierung erfordern eine regelmäßige Überprüfung und Neugestaltung der internationalen Jugendpolitik. Mit den Eckpunkten "Begegnung fördern - Erfahrungen nutzen - gemeinsam gestalten" hat das Bundesfamilienministerium seine Europäische und Internationale Jugendpolitik neu ausgerichtet.

Zentrale Ziele sind der Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der Kinder- und Jugendarbeit, eine größere Kohärenz in der gesamten internationalen Jugendzusammenarbeit und eine stärkere Nutzung internationaler Erfahrungen und Impulse für die Weiterentwicklung der nationalen Jugendarbeit und der jugendpolitischen Zusammenarbeit in Europa.

Jugend in den Vereinten Nationen

Die Bundesregierung unterstützt die Teilnahme von zwei Jugenddelegierten an der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York. Dort vertreten sie die Interessen von Jugendlichen in Deutschland. Ein knappes Jahr vor der Reise nach New York unternehmen die beiden Delegierten eine "Deutschland-Tour" und sprechen in Schulen, Ausbildungsstätten, Jugendtreffs und Jugendverbänden mit Jugendlichen über Themen der Vereinten Nationen und über die Anliegen, die junge Leute mit den Vereinten Nationen verbinden. In der Generalversammlung erhalten die Jugenddelegierten die Möglichkeit, ihre Anliegen vorzutragen.