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Mi 29.04.2009

13. Kinder- und Jugendbericht bestätigt Kurs der Bundesregierung

Der 13. Kinder- und Jugendbericht hat den eingeschlagenen Kurs der Bundesregierung bestätigt. In dem Bericht, der vom Bundeskabinett am 29. April zur Kenntnis genommen wurde, empfiehlt die zuständige Sachverständigenkommission eine bessere Vernetzung der vorhandenen Angebote und Strukturen von Jugendhilfe, Sozialhilfe und Gesundheitswesen.

In dem Kinder- und Jugendbericht mit dem Titel "Mehr Chancen für gesundes Aufwachsen - Gesundheitsbezogene Prävention und Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendhilfe" wird für eine bessere Koordination vorhandener Angebote zur Unterstützung von Familien plädiert. Es mangele nicht an guten Konzepten zur Prävention und Gesundheitsförderung, allerdings seien die Angebote nicht ausreichend koordiniert. Deswegen blieben sie hinter ihren Möglichkeiten zurück.

Verbindliche Verzahnung der Angebote ausbauen

Auf verlässliche Brücken zwischen Hilfesystemen sind insbesondere die Kinder angewiesen, die unter schwierigen Lebensumständen aufwachsen. An der Schnittstelle von Gesundheitswesen und Kinder- und Jugendhilfe, aber auch der Schwangerenberatung sind Frühe Hilfen eine wichtige Unterstützung. Der Bericht bestärkt die Bundesregierung darin, den eingeschlagenen Weg einer verbindlichen Verzahnung dieser Angebote weiterzugehen. "Mit den Frühen Hilfen setzen wir eine zentrale Forderung des Kinder- und Jugendberichts nach besserer Vernetzung der Angebote schon jetzt konsequent um", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues.

Eine interdisziplinär zusammengesetzte Sachverständigenkommission war 2007 von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen beauftragt worden, in dem 13. Kinder- und Jugendbericht zukunftsweisende und realistische Handlungsoptionen für Politik und Gesellschaft  zu erarbeiten. Der Bericht wurde im Januar 2009 an die Bundesministerin übergeben. Mit der jetzigen Vorlage des Berichts kommt die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach.