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Fr 01.06.2007
Migrationshintergrund als Chance & Potenzial
Mädchen mit Migrationshintergrund haben bessere Schulabschlüsse als Jungen mit Migrationshintergrund, dennoch fällt es - bei allen auftretenden Problemen - den Jungen leichter, einen Ausbildungs-/Arbeitsplatz zu finden. Junge Frauen mit Migrationshintergrund übernehmen oft die Rollenvorstellungen gleichaltriger Deutscher, d.h. sie wünschen sich eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Mit den Projekten "Vielfalt gewinnt" und "Network 21" fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zwei Projekte, die in diesem Kontext arbeiten.
Im Rahmen des Projekts "Network.21" wird jungen Frauen (Oberstufenschülerinnen / Studentinnen) ein Mentoring-Programm als unterstützendes Netzwerk für die eigene Arbeitsmarkt- und Karriereorientierung angeboten. Es ermöglicht die Auseinandersetzung zum Beispiel mit den Geschlechterrollen der eigenen und der neuen Kultur und zielt auf die Förderung politischen Bewusstseins und die Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement. Durch die Einbindung einer männlichen Kontrollgruppe eröffnen sich zudem neue Möglichkeiten in der Ansprache und Beteiligung junger Migranten, die in anderer Weise als Frauen oft an eigene kulturelle Muster und Sichtweisen gebunden sind.
Das Projekt soll darüber hinaus die kulturellen Kompetenzen sichtbar machen, die als spezifische Ressource für den Arbeitsmarkt genutzt werden können.
Nähere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie bei der Thomas-Morus-Akademie Bensberg, Overather Str. 51-53, 51249 Bergisch Gladbach, Tel.: 02204-40 84 72, Email: akademie@tma-bensberg.de.
