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Do 03.06.2010

Gleichstellungspolitik: Faire Chancen für Frauen und Männer

Die Gleichstellungspolitik des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend steht unter dem Leitgedanken fairer Chancen für Frauen und Männer in allen Bereichen der Gesellschaft, vor allem im Erwerbsleben. Dabei geht es beispielsweise um Entgeltgleichheit, gleiche Karrierechancen und den Schutz vor Altersarmut. Um diese Ziele zu erreichen, setzt die Politik bei den Ursachen ungleicher Chancen an.

Dazu gehören die Strukturen der Arbeitswelt. Insbesondere Frauen bezahlen für familienbedingte Auszeiten im Beruf mit Gehaltseinbußen und eingeschränkten beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden soll, darf nicht zugelassen werden, dass Frauen (und auch Männer), die Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige Angehörige übernehmen, die ökonomischen und persönlichen Risiken dieser Entscheidung alleine tragen.

Echte Gleichberechtigung setzt die Gewissheit voraus, ohne Angst vor Gewalt leben zu können. Das beginnt bei der häuslichen Gewalt und reicht bis zur Zwangsheirat und Zwangsprostitution. Hilfe für Frauen in Notlagen bietet die Schwangerschaftsberatung ebenso wie die Bundesstiftung Mutter und Kind.

Deshalb gehört zu einer modernen Gleichstellungspolitik nicht nur Frauenpolitik, sondern auch eine Jungen- und Männerpolitik, die neue, männliche Rollenbilder fördert. Partner moderner Gleichstellungspolitik sind Unternehmen, die sich im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter mit familienfreundlichen Arbeitsbedingungen und fairen Aufstiegschancen und Verdienstmöglichkeiten für Frauen positionieren.

Diesen notwendigen Wandel in der Arbeitswelt fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – damit Frauen und Männer Erfolg im Beruf mit Verantwortung in der Familie verbinden können.