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Fr 12.02.2016

Elke Ferner besucht Veranstaltung gegen Sexismus

Über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen am 11. Februar in den Kreuzberger Club SO 36 zu einer Veranstaltung der Initiative Pinkstinks, um ein Zeichen gegen Sexismus zu setzen. Auch die Parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner hat die vom Bundesfrauenministerium geförderte Veranstaltung mit dem Titel "Lieblingsmensch - Wir feiern jede/n*!" besucht und an einer Diskussionsrunde zum Thema teilgenommen.

"Sexismus und die Reduzierung von Frauen auf bestimmte Rollenklischees und rein körperliche Attribute sind ebenso inakzeptabel wie andere Formen von frauenverachtendem Verhalten. Wir brauchen eine Kultur des Respekts, in der es keinen Platz für Sexismus und Geschlechterdiskriminierung gibt –in der Werbung, den Medien, in der Politik, in unserem Alltag", sagte die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfrauenministerin. "Das Bundesfrauenministerium unterstützt daher Maßnahmen und Initiativen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander ohne Rollenstereotype von Frauen und Männern stark machen."

Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner von Elke Ferner waren die Medienwissenschaftlerin Maya Götz, die Netzaktivisten Susan Powers und Justus Klaus von Peng Collektive und Timo Lange von Lobby Control. Der Abend wurde moderiert von Dr. Stevie Meriel Schmiedel, Gründerin der Organisation Pinkstinks.

Für neue Schönheitsideale - gegen Sexismus

Die Sängerinnen Tamika, Finna und Sookee singen gegen Sexismus
ZoomBildnachweis: Markus AbeleDie Sängerinnen Tamika, Finna und Sookee singen gegen Sexismus
Im gesamten Programm waren Showbeiträge von Vertreterinnen und Vertretern aus Mode, Medien, Wissenschaft und Musik, die sich für moderne Geschlechterrollen, neue Schönheitsideale und gegen Sexismus in den Medien aussprachen. Zum Beispiel zeigten die Designerin Ina Holub und ihre Kolleginnen eine Modenschau mit Kleidung für Menschen mit Konfektionsgrößen jenseits der propagierten Idealmaße.

Pinkstinks

Pinkstinks protestiert  gegen Stereotype in Werbung und Medien, die Mädchen eine limitierende Geschlechterrolle zuweisen. Die Initiative kämpft mit Theaterarbeit an Schulen, Vorträgen, Kampagnen sowie durch Gespräche mit der Politik für ein kritisches Medienbewusstsein, ein positives Körperbild und alternative weibliche Rollenbilder für Mädchen und junge Frauen.

Für ein gleichberechtigtes Miteinander

Das Bundesfrauenministerium unterstützt Maßnahmen und Initiativen, die sich für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern starkmachen. Dazu gehören zum Beispiel der Girls'Day und Boys'Day, die Workshopreihe "Geschlechterrolle vorwärts" des Deutschen Frauenrings oder Beiträge zum 7. und 8. Cedaw Staatenbericht gegen Stereotype in den Massenmedien.