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Fr 05.02.2016

Elke Ferner besucht Konferenz zu Transsexualität

Die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Elke Ferner, hat ein Grußwort auf der Internationalen Konferenz "Transsexualität. Eine gesellschaftliche Herausforderung im Gespräch zwischen Theologie und Neurowissenschaften" gehalten, die am 5. und 6. Februar in Frankfurt am Main stattfindet.

Auf der Konferenz geht es zum Beispiel um Themen wie die rechtliche Anerkennung von Transgeschlechtlichkeit und Anti-Diskriminierung auf nationaler Ebene, sexuelle Vielfalt als Herausforderung für kirchenleitendes Handeln oder menschliche Identität im Spannungsfeld von Theologie und Wissenschaft.

Hochrangige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen nehmen an der Konferenz teil, die vom Lehrstuhl für Systematische Theologie und Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main veranstaltet wird.

"Wer Transsexualität nicht kennt, kann sich schwer vorstellen, was transsexuelle Menschen in ihrem Kopf und mit ihrem Körper erleben", sagte Elke Ferner. "Wir wollen deshalb konkrete rechtliche, gesellschaftliche und alltagspraktische Verbesserungen für transsexuelle Menschen erreichen."

Arbeitsgruppe Intersexualität und Transsexualität

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für gleiche Rechte und Chancengleichheit von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI) und für die Bekämpfung von Diskriminierungen gegen diese Personengruppen ein.

So wurden beispielsweise Fachkonferenzen durchgeführt, deren Ergebnisse in den Arbeitsprozess der Arbeitsgruppe Intersexualität und Transsexualität einfließen, die vom Ministerium im Jahr 2014 einberufen wurde. Darin sind auch das Bundesministerium des Innern, das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz sowie das Bundesministerium für Gesundheit als ständige Mitglieder vertreten.