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Fr 29.01.2016

Fachtagung zum Mentoring-Projekt "MIGRANTINNEN gründen"

Die berufliche Selbständigkeit von Migrantinnen in den Fokus zu rücken war das Ziel der Fachtagung "Auf dem Weg zum eigenen Unternehmen: Migrantinnen werden Chefinnen". Die Tagung hat am 28. Januar anlässlich des vom Bundesfrauenministerium geförderten Mentoring Projekts MIGRANTINNEN gründen stattgefunden. Der Weg zu einem eigenen Unternehmen bietet Migrantinnen einen Zugang zur Erwerbstätigkeit und die Chance, ihre Fähigkeiten wirkungsvoll zum Einsatz zu bringen.

Das Mentoring-Projekt war vor einem Jahr gestartet. Auf der Tagung sollten nun mit den bislang gewonnen Projekterfahrungen Ergebnisse zusammengetragen und über bestimmte Themen diskutiert werden. Im Mittelpunkt standen dabei Fragen wie "Was wird gebraucht, um Existenzgründungen von Migrantinnen zu erleichtern?" und "Was ist der Mehrwert einer besseren Teilhabe von Migrantinnen?".

MIGRANTINNEN gründen

Ziele des Projekts MIGRANTINNEN gründen sind die konkrete Unterstützung von Migrantinnen bei der Existenzgründung durch Mentoring und das Verstärken ihrer professionellen Kompetenzen in Workshops. Ein weiterer Teil ist die Vernetzung und Sensibilisierung von Entscheidungsträgern und anderen Partnern der Existenzgründung für die Belange und Potenziale von Migrantinnen. In einem ersten Durchgang werden seit Anfang 2015 zehn Unternehmensgründungen durch das Projekt begleitet. Auch sie konnten sich bei der Fachtagung präsentieren.

Das Projekt ist Teil der gemeinsamen Initiative "FRAUEN gründen" vom Bundeswirtschafts- und Bundesfrauenministerium zur Steigerung und Stärkung von Unternehmerinnen und Gründerinnen in Deutschland und wird von  "Jumpp – Ihr Sprungbrett in die Selbstständigkeit" aus Frankfurt a.M. durchgeführt. "MIGRANTINNEN gründen läuft noch bis zum 31. Dezember 2016.  Der zweite Durchgang, in dem Unternehmensgründungen von Frauen mit Migrationshintergrund begleitet werden, startet im Frühjahr 2016.