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Mo 11.06.2012

Bundesfamilienministerin zu Gast bei letzter Sitzung des Beirats Jungenpolitik

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder mit den Mitgliedern des Beirats für Jungenpolitik. Bildquelle: BMFSFJ Kristina Schröder mit Mitgliedern des Jungenbeirats Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Am 11. Juni besuchte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder die letzte Sitzung des von ihr Ende 2010 einberufenen Beirats Jungenpolitik. Schwerpunkt der insgesamt zweitägigen Sitzung in Neuss ist die Frage nach der Bedeutung von Geschlecht im Umfeld Schule. Gibt es tatsächlich Bevorzugungen oder Benachteiligungen und, wenn ja, woran liegt das und wozu führt das?

"Ich freue mich, dass unser methodisches Experiment so gut gelungen ist!", so Kristina Schröder. "Dieser Beirat kann für Politik beratende Gremien Schule mache. Er hat die persönlich betroffene Zielgruppe aktiv und auf Augenhöhe eingebunden. Für die Zukunft ist es mir ganz wichtig, dass sich die jugendliche Generation beim Dialog mit der Politik wirklich wahr- und ernstgenommen fühlt."

Im Beirat konnte die Bundesfamilienministerin direkt von den Jungen erfahren, wie sie ihre Mitarbeit empfunden haben. Im Gespräch wurde deutlich, dass den Jungen die Umsetzung ihrer Ideen ein großes Anliegen ist. Den Beteiligten ist deutlich geworden, dass Jungen Gleichstellung wollen und gleichstellungspolitische Ziele unterstützen, wenn sie mehr über das Thema wissen und verstehen, welche Bedeutung es für Frauen und Männer hat.

Beirat für Jungenpolitik

Der Beirat für Jungenpolitik besteht aus 12 Mitgliedern. Er setzt sich aus Erwachsenen und Jugendlichen zusammen. Damit treffen im Beirat das Wissen und die persönliche Erfahrungen von 14- bis 18-jährigen Jungen, von Praktikern der Jungenarbeit und Forschung zusammen.

Auf Basis des im Frühjahr 2013 erwarteten wissenschaftlichen Abschlussberichts wird das Bundesfamilienministerium seine Konzepte für eine Jungenpolitik weiterentwickeln.