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Do 26.05.2011

Konstituierende Sitzung des Beirats Jungenpolitik

Dr. Hermann Kues mit Mitgliedern des neu berufenen Beirats (Bild: BMFSFJ) Dr. Hermann Kues mit Mitgliedern des neu berufenen Beirats Vergrößerte Ansicht des Bildes öffnet in externem Fenster

Um eine zeitgemäße Gleichstellungspolitik wirkungsvoll zu gestalten, hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder einen Jungenbeirat eingesetzt. Die erste Sitzung fand in Anwesenheit des Parlamentarischen Staatssekretärs Dr. Hermann Kues am 26. Mai statt. Der Beirat soll Erkenntnisse zu den Lebensentwürfen von männlichen Jugendlichen sammeln und in einem Abschlussbericht zusammenfassen.

"Jungen und Mädchen wollen ihren Weg gehen - frei von Stereotypen und Vorurteilen", sagte Dr. Hermann Kues anlässlich der Auftaktsitzung des Beirats Jungenpolitik. "Die Politik muss für die faire Chance sorgen, dass sich diese Vorstellungen auch umsetzen lassen. Die Ergebnisse des Jungenbeirats werden uns zeigen, ob wir mit unseren Vorhaben für mehr faire Chancen für Jungen und Mädchen richtig liegen."

Der Beirat wird Anfang 2013 seine Arbeit beenden und als Ergebnis seiner Tätigkeit einen Bericht veröffentlichen, der neben der Auseinandersetzung mit Männlichkeitsnormen Empfehlungen enthalten wird, die in die Politik des Bundesfamilienministeriums einfließen sollen. Im Kern geht es darum, wie Jungen leben wollen und mit welchen gesellschaftlichen Erwartungen sie sich konfrontiert sehen. Die begleitende Forschung beleuchtet daneben aber auch, was gleichaltrige Mädchen über Geschlechterrollen denken.

Der Beirat Jungenpolitik setzt sich aus jeweils sechs erwachsenen Experten und Jungen zwischen 14 und 17 Jahren als Experten in eigener Sache zusammen.

Moderne Gleichstellungspolitik

Der Beirat Jungenpolitik ist ein Teil der modernen Gleichstellungspolitik des Bundesfamilienministeriums. Ein weiterer Baustein ist das im Frühjahr 2011 gestartete Programm "Mehr Männer in Kitas". Damit soll der bisher marginale Anteil männlicher Fachkräfte in der Kinderbetreuung deutlich erhöht werden.