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Fr 16.07.2010

Kristina Schröder gratuliert Absolventen der Universität Mainz

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am 16. Juli einen Festvortrag anlässlich der akademischen Abschlussfeier der Universität Mainz gehalten. Schwerpunkt der Rede war die Frage, was die Absolventen von einer modernen Gesellschaftspolitik erwarten dürfen.

Die Familienministerin gratulierte allen Absolventen zu ihrem Studiumsabschluss und sagte mit Blick auf die Zukunft: "Was den meisten von Ihnen mit der "Rush hour des Lebens" bevor steht, ist eine Lebensphase, in der die familiäre Verantwortung zunimmt, während gleichzeitig das verfügbare Zeitbudget abnimmt."

Die Form, in der Menschen familiäre Verantwortung übernehmen, spiele für sie eine untergeordnete Rolle: "Dass Menschen Verantwortung übernehmen, will ich als Ministerin immer unterstützen, unabhängig davon, wie Menschen Partnerschaft und Familienleben gestalten und mit ihren beruflichen Zielen und Verpflichtungen in Einklang bringen wollen."

Eine zentrale Rolle spiele dabei die Modernisierung der Arbeitswelt, damit sich gleiche Chancen für Mütter und Väter realisieren lassen. Die Familienministerin betonte: "Wir brauchen – das hoffe ich! – in der Gesellschaftspolitik keine gesetzlichen Quoten und auch keine Familienleitbilder, sondern einen gesellschaftlichen Wandel."