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Mo 01.06.2015

Altenpflegegesetz

Mit dem Gesetz über die Berufe in der Altenpflege, das am 1. August 2003 in Kraft getreten ist, ist die Ausbildung in der Altenpflege erstmals bundeseinheitlich geregelt worden. Der Bund hat dabei aufgrund seiner Zuständigkeit für die Zulassung zu den sogenannten nicht-ärztlichen Heilberufen im Sinne des Art. 74 Abs. 1 Nr. 19 GG gehandelt. 

Die Ausbildung in der Altenpflegehilfe wird von den Bundesländern geregelt.

Ziel des Altenpflegegesetzes ist es, bundesweit ein einheitliches Ausbildungsniveau sicherzustellen, das Berufsbild attraktiver zu gestalten und dem Beruf insgesamt ein klares Profil zu geben. Dies wird durch bundesweit einheitliche Regelungen zu den Ausbildungsstrukturen, Ausbildungsinhalten und Prüfungsanforderungen erreicht.

Die Mindestanforderungen an die Ausbildung nach dem Altenpflegegesetz sowie Näheres zur staatlichen Prüfung wird in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers geregelt.

Den Bundesländern obliegt die Durchführung des Altenpflegegesetzes.