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Do 28.01.2016

Elke Ferner würdigt Einzigartigkeit der Freien Wohlfahrtspflege

In einer Grundsatzrede hat Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium, die Einzigartigkeit der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland gewürdigt. Anlass war eine Konferenz zum Thema Innovation und Nachhaltigkeit der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) am 28. Januar.

"Das Bundesfamilienministerium arbeitet vertrauensvoll mit der BAGFW und ihren Mitgliedsverbänden zusammen. Wir sind Partner in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen. Die Einrichtungen und Dienste der Wohlfahrtsverbände sind unverzichtbare Anlaufstellen für Menschen aller Generationen, die Hilfe brauchen", sagte Elke Ferner.

Engagement in der Flüchtlingshilfe stärken

Die zentrale Frage der Konferenz war, wie die Freie Wohlfahrtspflege in Deutschland die gesellschaftlichen Herausforderungen vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und in einer multikulturellen Gesellschaft erfolgreich mitgestalten wird.

Insbesondere bei der Aufnahme und Integration der vielen Flüchtlinge beweisen die Wohlfahrtsverbände eindrucksvoll, dass sie auch neuen Aufgaben gewachsen sind. Elke Ferner betonte: „Die Wohlfahrtsverbände engagieren sich auf innovative und sehr wirkungsvolle Weise. Wir wollen dieses Engagement weiter stärken. Es ist uns in den Haushaltsverhandlungen gelungen, dafür finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen: Die zentrale Förderung der Wohlfahrtsverbände wurde erhöht und es gibt zusätzliche Mittel für die Beratung und Unterstützung von Flüchtlingen."

Ehrenamtliche sind besonders wichtig für die Freie Wohlfahrtspflege

Ungefähr 1,4 Millionen Hauptamtliche, bis zu 3 Millionen Ehrenamtliche und über 100.000 Organisationen und Einrichtungen tragen die Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland – und zwar über alle Generationen und Lebenssituationen hinweg. "Die Ehrenamtlichen bringen eine besondere Qualität in die Freie Wohlfahrtspflege und das solidarische Miteinander in unserem Land ein: nicht als Lückenbüßer, sondern als Partner hauptamtlicher Fachkräfte, nicht als Ersatz für sozialstaatliche Verantwortung, sondern als sinnvolle Ergänzung und Bereicherung", sagte Elke Ferner.