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Fr 27.06.2014

Warum engagieren? Bundesfamilienministerium veröffentlicht Engagement-Studie

Am 27. Juni hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Ergebnisse einer Studie zu den Motiven für bürgerschaftliches Engagement veröffentlicht. "Die Studie belegt zum Beispiel, dass sich bürgerschaftliches Engagement schon früh im Leben verankert. Deshalb ist es wichtig, bereits Kinder und Jugendliche für Engagement zu begeistern", sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.

Die Untersuchung basiert auf einer repräsentativen Umfrage, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im August 2013 durchgeführt hat.

Befragte nennen verschiedene Gründe für ihr Engagement

Die Motive unterscheiden die sich je nach Alter, Lebensphase und Bereich des Engagements sehr: Jüngere suchen häufiger Raum für eigene Entscheidungen und die Entfaltung eigener Fähigkeiten; Aktive im mittleren Alter möchten häufiger Dinge verändern, die ihnen nicht gefallen und die Lebensqualität am Wohnort erhöhen; ältere Engagierte berichten häufiger über ethische und religiöse Antriebe für ihre Aktivitäten.

"Die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements ist ein wichtiger Teil einer zeitgemäßen Gesellschaftspolitik. Unser Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für Engagement in Deutschland", erklärte Manuela Schwesig.

Die Kernergebnisse der Befragung, für die das Allensbach-Institut im August  2013 eine Stichprobe von 1.548 Personen ab 16 Jahren erhoben hat, stehen ab sofort in Form einer PDF allen Interessierten zur Verfügung, die vollständige Langfassung mit Fragebogen und allen Tabellen ist beim Institut für Demoskopie Allensbach erhältlich.

Mitmachen beim Deutschen Engagementpreis

Noch bis zum 1. Juli können alle Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Heldinnen und Helden für den Deutschen Engagementpreis 2014 vorschlagen – egal ob ehrenamtlicher Vereinsvorstand, engagierte Unternehmerin oder Bürgerinitiative. Eingereicht werden können die Vorschläge postalisch oder online auf www.deutscher-engagementpreis.de.

Der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie dem Generali Zukunftsfonds geförderte Preis macht freiwilliges Engagement in Deutschland für eine breite Öffentlichkeit sichtbar und stärkt die Anerkennungskultur. Eine prominent besetzte Jury entscheidet im September über die Gewinnerinnen und Gewinner. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis entscheiden Bürgerinnen und Bürger