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Mi 27.02.2013

Bundesfamilienministerium fördert sozialunternehmerisches Engagement

Das Bundesfamilienministerium hat am 27. Februar eine  Multistakeholder-Konferenz zum Thema "Förderung und Verbreitung von sozialen Innovationen in Deutschland" veranstaltet. Damit hat die Bundesregierung einen zukunftsweisenden Schritt zur Umsetzung der Nationalen Engagementstrategie gemacht. Etwa 200 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Stiftungen, Wohlfahrtsorganisationen, Sozialunternehmern sowie aus Wissenschaft und Wirtschaft waren beteiligt.

Bedingungen für sozialunternehmerisches Engagement verbessern

In acht Themenworkshops fand während der Konferenz ein Austausch über konkrete Vorhaben zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für sozialunternehmerisches Engagement und für die Verbreitung sozialer Innovation statt. Dabei wurden wichtige Impulse gegeben, die es auf verschiedenen Ebenen auszubauen und umzusetzen gilt:

  • Soziale Gründerzentren, die soziale Innovatoren von Beginn an beraten, begleiten und vernetzen, sollen ausgebaut werden.
  • Ein Social Reporting Standard, der die Wirkung sozialer Innovationen dokumentiert, soll weiter verbreitet werden.
  • Bei der Verbreitung von sozialen Innovationen sollen die Unterstützungspotenziale von Stiftungen genutzt werden.
  • Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Wohlfahrtsverbänden und Sozialunternehmern werden geprüft.

Das Bundesfamilienministerium wird nach der Konferenz gemeinsam mit den Themenpaten und beteiligten Akteuren an der Umsetzung der Vorhaben arbeiten und so auch in Zukunft einen Beitrag zur Verbreitung sozialer Innovationen und zur Förderung des Sozialunternehmertums in Deutschland im europäischen Kontext leisten.