Di 24.04.2012
Zur Auftaktveranstaltung für das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II hat Bundesfamilienministerin Kristina Schröder Vertreter aller ausgewählten Mehrgenerationenhäuser am 24. April nach Berlin eingeladen. Erstmals trafen Vertreterinnen und Vertreter aller teilnehmenden Einrichtungen zusammen, darunter auch jene der 44 neuen Häuser.
"Die Mehrgenerationenhäuser sind fest in ihren Regionen verankert und aus der lokalen Infrastruktur nicht mehr wegzudenken", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder auf der Auftaktveranstaltung.
"Mit dem neuen Programm wollen wir die Häuser inhaltlich und finanziell zukunftsfähig machen. Auch im neuen Förderprogramm ist der generationenübergreifende Ansatz ein zentrales Element: Niemand ist zu alt und kaum jemand zu jung, um in den Mehrgenerationenhäusern nicht dabei oder selber aktiv zu sein. Die Häuser sind für viele Menschen eine unverzichtbare Anlaufstelle, denn sie ermöglichen Menschen aller Altersgruppen und jeglicher kultureller Herkunft eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe", so Kristina Schröder.
Die vertiefte Behandlung der aktuellen Schwerpunktthemen stand im Mittelpunkt der Veranstaltung:
Das Bundesfamilienministerium hatte in Abstimmung mit den Bundesländern aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen die Mehrgenerationenhäuser für das neue Bundesprogramm ermittelt. 450 Häuser nehmen an dem Programm teil, in nahezu jedem Landkreis und jeder Kreisfreien Stadt wurde ein Haus etabliert.
Jedes Mehrgenerationenhaus erhält - wie im Aktionsprogramm I - einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro; die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.