Mo 06.06.2011
Das Bundesfamilienministerium hat am 6. Juni Vertreterinnen und Vertreter aus allen 500 Mehrgenerationenhäusern nach Berlin eingeladen. "Mit unermüdlichem Einsatz und großem Engagement haben alle Aktiven in den Häusern das Aktionsprogramm zu einer Erfolgsgeschichte gemacht", betonte Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfamilienministerium.
Neben einem Austausch über Angebote zu aktuellen Fragen, zum Beispiel die Folgen des demografischen Wandels, die Infrastrukturentwicklung im ländlichen Raum und Möglichkeiten zur Stärkung des freiwilligen Engagements aller Altersgruppen, stand das geplante Folgeprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern im Zentrum.
"Mehrgenerationenhäuser sind zu zentralen Begegnungsstätten aller Generationen geworden. Deshalb hat sich das Bundesfamilienministerium mit Nachdruck für ein Folgeprogramm eingesetzt, das generationenübergreifende Angebote noch stärker in den Mittelpunkt rückt", sagte Dr. Hermann Kues.
Die Bewerbungsphase für das neue Aktionsprogramm beginnt Anfang Juli 2011. Insgesamt 450 Mehrgenerationenhäuser können am Folgeprogramm teilnehmen, in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt soll ein Haus unterstützt werden. Jedes Haus erhält - wie im bisherigen Aktionsprogramm - einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Davon zahlt der Bund 30.000 Euro. Die weiteren 10.000 Euro übernehmen Land oder Kommune.
Inhaltliche Schwerpunkte des neuen Aktionsprogramms sind: